Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

WIENACHT-TOBEL: Ein anderer Blick aufs Appenzellerland

Die Künstlerin Rebekka Costa stellt zurzeit in St. Gallen aus. Ihre Werke bieten eine spezielle Annäherung an das Brauchtum und die Traditionen in der Region.
Jesko Calderara
Rebekka Costa setzt sich seit einiger Zeit intensiv mit der Appenzeller Kultur auseinander. (Bild: CAL)

Rebekka Costa setzt sich seit einiger Zeit intensiv mit der Appenzeller Kultur auseinander. (Bild: CAL)

Rebekka Costa ist bekannt als Gastgeberin des Restaurants «Treichli» in Wienacht-Tobel. Daneben hat sie jedoch noch eine andere Leidenschaft: die Malerei. Bis zum 13. Mai stellt Costa ihre neusten Werke in den Räumlichkeiten der Hirsch Garage in St. Gallen aus. Die Ausstellung «Appenzell» ist eine Hommage an ihre Heimat. Sie zeigt Traditionen aus einem neuen Blickwinkel, wodurch die Betrachter auf eine ungewohnte Weise an die reichhaltige Appenzeller Kultur herangeführt werden.

Das Brauchtum war für Costa zuerst eine fremde Welt. Seit ihrem Zuzug vor einigen Jahren nach Ausserrhoden begann sie immer mehr, ihre Umgebung wahrzunehmen. Bei der Frage, was die Region auszeichnet, ist Costa auf bekannte Themen gestossen: Trachten, Alpstobeten, Wahrzeichen wie der Äscher, Kühe, Geissen und ganze Alpaufzüge. Als neugieriger Mensch gehe sie mit offenen Augen durch die Welt, sagt die Künstlerin. Die Motive mögen klischeehaft sein. Costa setzt diese aber in einen ungewohnten Kontext oder verbindet sie mit witzigen und verspielten Details. Der Respekt vor dem Appenzellerland und seinen Menschen geht dabei allerdings nie verloren.

Vor rund zehn Jahren hat Costa zur Malerei gefunden. Das Hobby sieht sie als idealen Ausgleich zur Tätigkeit in der Gastronomie. «Ich kann dabei meinen Gefühlen und Gedanken Ausdruck verleihen.» Costa hat ihren Stil autodidaktisch weiterentwickelt. Während ihre Werke zu Beginn abstrakt waren und vieles offen liessen, nahmen die Motive im Laufe der Zeit immer klarere Gestalt an. Heute malt sie mit Vorliebe auf Leine und vor allem Metall. Auf diese Weise würden Bilder mehr Tiefe erhalten, sagt Costa. Speziell sind auch die dünnen, herunterlaufenden Farblinien. Die handgemachten Bilderrahmen stellen ihr Vater und der Bruder her.

Jesko Calderara

jesko.calderara

@appenzellerzeitung.ch

Hinweis Ausstellung «Appenzell», Garage Hirsch, Rorschacherstrasse 292-294, 9016 St. Gallen, 11. Mai, 19 bis 22 Uhr; 12. Mai, 18 bis 21 Uhr und 13. Mai, 14 bis 18 Uhr.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.