Wien-Budapest-Express

«il mosaico» lädt ein zu Konzerten, welche am Sonntag, 17. Januar, in Rieden, am Samstag, 23. Januar, im Schloss Rapperswil, und am Sonntag, 24. Januar, in der evangelischen Kirche in Nesslau ertönen.

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«il mosaico» spielt mit den Solisten Caroline Morger, Fabienne Früh, Ivo Dudler sowie Bomi Song (von links) Werke aus der Habsburger Monarchie. (Bilder: pd)

«il mosaico» spielt mit den Solisten Caroline Morger, Fabienne Früh, Ivo Dudler sowie Bomi Song (von links) Werke aus der Habsburger Monarchie. (Bilder: pd)

TOGGENBURG. In kleiner Besetzung mit tollen Solisten spielt «il mosaico» Werke, die aus den beiden musikalischen Zentren der Habsburger Monarchie – Wien und Budapest – stammen und wird die jeweils wichtigsten Vertreter Mozart sowie Kodály und Bartók vorstellen. Das dritte Hornkonzert und das vierte Violinkonzert von Mozart stehen neben Kodálys «Ungarischem Rondo» und den «Rumänischen Volkstänzen» sowie den «Drei Volksliedern aus Csik» von Béla Bartók. Das Programm ist zu hören in der katholischen Kirche Rieden am Sonntag, 17. Januar, um 17 Uhr, im Rahmen von «40 Jahre Musikschule Gommiswald», am Samstag, 23. Januar, um 20 Uhr, im Rittersaal von Schloss Rapperswil, und am Sonntag, 24. Januar, um 17 Uhr, in der evangelischen Kirche Nesslau. Der 100. Todestag Kaiser Franz Josephs wird heuer in Österreich gross gefeiert. Das «il mosaico»-Projekt Wien-Budapest-Express kommt da passend, wenn dies auch nicht bewusst geplant wurde, wie die Veranstalter der Konzerte in ihrer Einladung schreiben.

Mozart, Kodály und Bartók

Für den alten Salzburger Bekannten Johann Leutgeb schrieb Mozart vier Hornkonzerte. Das vielleicht schönste dieser Werke ist das Es-Dur-Konzert KV 447. Noch heute wird der Name Zoltán Kodálys in einem Atemzug mit dem seines Landsmanns Béla Bartók genannt. Beiden Musikern gelang in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts die Erneuerung der ungarischen Musik. Als Quelle für einen eigenständigen Stil diente die ungarische Volksmusik. Dies ist unüberhörbar, sowohl bei Kodálys «Ungarischem Rondo» als auch bei Bartóks «Rumänischen Volkstänzen». Das vierte Violinkonzert in D-dur zählt zu den populärsten Konzerten Mozarts, dies, weil es Brillanz mit überraschenden Momenten vereinigt.

Ivo Dudler und Caroline Morger

Der in Steinach aufgewachsene Ivo Dudler begann mit zwölf Jahren mit dem Hornspiel. 2011 wechselte er an die Zürcher Hochschule der Künste, wo er zwei Jahre Jungstudent war, bevor er 2013 in die Hornklasse von Professor Christian-Friedrich Dallmann an der Universität der Künste Berlin aufgenommen wurde. Nebst der Teilnahme an Meisterkursen ist er auch in Orchestern aktiv, mit dem modernen Horn als auch mit Naturhorn. Im Dezember 2015 gewann er das Probespiel für die Akademie der Berliner Philharmoniker. Zwei Jahre wird er eine Förderung erhalten, die auch das Spielen in diesem Weltklasse-Orchester beinhaltet. Caroline Morger (1995) aus Eschenbach hat im Sommer 2014 die Matura mit dem Schwerpunktfach Musik an der Kanti Wattwil erfolgreich abgeschlossen. Seit Herbst studiert sie am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch Querflöte. Im Programm Wien-Budapest-Express wird sie die «Drei Ungarischen Volkslieder aus Csik» in der Version für Piccolo und Streicher vortragen.

Zwei junge Geigerinnen

Bomi Song ist bestens durch die DOK-Produktionen über ihre aussergewöhnlichen Begabungen bekannt, sie wurde an Wettbewerben mit Preisen ausgezeichnet. Fabienne Früh muss im Umfeld von «il mosaico» wohl nicht speziell vorgestellt werden, konzertierte sie wiederholt mit grossem Erfolg mit dem Orchester. Solisten, Leiter und Orchester laden herzlich zu den Konzerten ein. Der Eintritt ist frei. Es wird eine Kollekte zur Deckung der Konzertkosten erhoben. (pd)

Bild: Photographer: Simon Hallstroem

Bild: Photographer: Simon Hallstroem

Bild: Simon Hallström / ICONIQ Studio

Bild: Simon Hallström / ICONIQ Studio

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