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In Herisau fliesst wieder eigenes Wasser

Die temporäre Einspeisung von Wasser aus dem Bodensee ist aufgehoben: Per sofort wird die Gemeinde Herisau wieder wie gewohnt mit Grund- und Quellwasser versorgt.
Claudio Weder
In Herisau fliesst von nun an wieder eigenes Grund- und Quellwasser aus dem Hahn. (Bild: APZ)

In Herisau fliesst von nun an wieder eigenes Grund- und Quellwasser aus dem Hahn. (Bild: APZ)

Aufgrund der anhaltenden Hitze und Trockenheit wurde im Sommer vielerorts das Grundwasser knapp – auch in Herisau. Aus diesem Grund hatte die Wasserversorgung im August beschlossen, zusätzlich zu ihrem eigenen Wasser einen Teil Bodenseewasser in ihr Netz zu speisen. Betroffen von dieser Umstellung, die einen Monat andauerte, waren rund 530 Anschlüsse in der Zone Wachtenegg. Die Grundeigentümer in dieser Versorgungszone wurden entsprechend informiert.

Nun wurde die temporäre Einspeisung von Wasser aus dem Bodensee aufgehoben, wie die Wasserversorgung Herisau mitteilte. Die aktuelle Versorgungssituation erlaube es nun wieder, voll auf eigene Wasserressourcen zurückzugreifen. Per sofort können auch Wasserenthärtungsanlagen (Ionenaustauscher) wieder in Betrieb genommen werden, wie es weiter in der Mitteilung heisst.

Keine Auswirkungen auf Wasserqualität

Die partielle Versorgung mit Wasser aus dem Bodensee war ein Test, der erfolgreich bestanden wurde: «Die Phase hat gezeigt, dass selbst bei anhaltender Hitze und wenig Niederschlag immer genügend Wasser vorhanden ist», sagt Thomas Scherrer, technischer Leiter der Wasserversorgung Herisau. In einem Notfall könnte die Gemeinde gar bis zu 100 Prozent Bodenseewasser beziehen.

Auswirkungen auf die Wasserqualität habe es keine gegeben. «Der Nachteil des Bodenseewassers ist, dass es deutlich weicher ist als unser Grund- und Quellwasser», sagt Scherrer. Dies hätte womöglich zu Problemen mit Wasserenthärtungsanlagen (Ionenaustauschern) geführt. Wenn Wasser, das ohnehin schon weich ist, enthärtet wird, könnte dies in der Inneninstallation zu Rost- und Kalkablösungen oder zu einem erhöhten Salzgehalt im Trinkwasser führen. Um diesen Problemen vorzubeugen, hatte die Wasserversorgung den betroffenen Haushalten empfohlen, Wasserenthärtungsanlagen während dieser Zeit ausser Betrieb zu nehmen.

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