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Wie verlässlich ist die Klimapolitik?

WattwilDer Physiker Markus Blietz zeigte auf Einladung der EDU des Kantons St. Gallen am Samstagmorgen im Thurpark zum Thema «Droht uns ein Klimakollaps?» eindrücklich auf, wie zentral Weltbilder die Wissenschaft beeinflussen. Das Referat fand im Anschluss an die Mitgliederversammlung statt.

Mit vielen Zitaten von Persönlichkeiten, Forschern und Hintergrundinformationen deckte Blietz Widersprüche auf. Etwa wie unsinnig Jahresringe bei Bäumen für die Beurteilung des Einflusses der Klimaerwärmung seien, da ebenso die Feuchtigkeit eine wichtige Rolle spiele. Eigentlich, so der Referent am Anlass, sei es auch nicht verwunderlich, dass in Treibhäusern mit CO2 das Wachstum von Tomaten gefördert werde, da Pflanzen umso besser gedeihen, je mehr CO2 zur Verfügung stehe.

Ökologische Krise ist eine spirituelle Krise

Die Wissenschaft gehe von Annahmen aus, von etwas, was die Menschen nicht wissen. Dabei seien die Modelle nie schlauer als derjenige, der sie angefertigt habe. Modelle seien immer so lange richtig, bis sie widerlegt werden. Die Klimapolitik entspreche gemäss dem Referenten einer «grünen» Weltreligion und die Politiker springen mit den besten Absichten, aber systemkonform und betriebsblind darauf auf. Die Welt zu retten sei schliesslich ein ehrenwertes Anliegen. Leider können gemäss dem Referenten viele Personen nicht unterscheiden zwischen Klima- und Umweltpolitik. Dabei würden dringendere Probleme wie der weltweite Hunger vernachlässigt. Mit nur zehn Prozent der vorgesehenen Aufwendungen zur Begrenzung der Klimaerwärmung könne man den weltweiten Hunger bekämpfen. Auch wenn tatsächlich ein erhöhter Meeresspiegel drohe, müsse es um Massnahmen praktischer Art gehen. Menschen sollten sich zuallererst um Nöte kümmern, welche die Menschen betreffen, betonte der Referent.

Markus Blietz sieht die Wurzel der ökologischen Krise in einer spirituellen Krise. Klimaerwärmungen habe es schon früher gegeben. Gemäss namhaften Forschern stecke die Klimaforschung derzeit noch in den Kinderschuhen und CO2 als vermeintlich schädliches Gas müsse von der Wissenschaft hinterfragt werden.(pd/lim)

www.edu-sg.ch

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