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Wie man Kunst zum Leben erweckt

Studierende des Lehrgangs für Kulturvermittlung der Fachhochschule Nordostschweiz haben in Speicher Hans Ruedi Fricker, den Gründer des Museums für Lebensgeschichten, getroffen.
Michael Genova
Im Gespräch mit Studierenden: Die Ausserrhoder Museumskoordinatorin Isabelle Chappuis, der Präsident des Museums für Lebensgeschichten Urs Fritz, Künstler H. R. Fricker und Studienleiterin Franziska Dürr. (Bild: mge)

Im Gespräch mit Studierenden: Die Ausserrhoder Museumskoordinatorin Isabelle Chappuis, der Präsident des Museums für Lebensgeschichten Urs Fritz, Künstler H. R. Fricker und Studienleiterin Franziska Dürr. (Bild: mge)

SPEICHER. Ein Woche lang haben sie sich ins Appenzellerland nach Oberegg zurückgezogen und dort im Hotel Alpenhof an ihren Diplomarbeiten gefeilt. Zum Abschluss ihrer Bildungsexpedition trafen die 22 Studierenden des Lehrgangs «Kulturvermittlung und Museumspädagogik» der Fachhochschule Nordostschweiz gestern auf den Künstler H. R. Fricker. Er ist der geistige Vater des Museums für Lebensgeschichten, das vor sieben Jahren im Alters- und Pflegezentrum Hof Speicher eröffnet wurde. «Wir wollen Menschen ein Stück ihres früheren Lebensradius zurückgeben», sagt Fricker und fügt hinzu: «Über die eigene Biographie wird einem Menschen verdeutlicht, dass er im Leben etwas erreicht hat.»

«Mit Kunst arbeiten»

Die Pflegefachfrau Franziska Petz möchte kulturelle Impulse stärker in ihre Arbeit einfliessen lassen. In ihrer Abschlussarbeit sucht sie nach Wegen, um ältere Menschen mit Kunst zu mehr Bewegung zu animieren. «Ich bin neugierig darauf zu erfahren, wie die Pflegerinnen und Pfleger das Museum ins Leben der Bewohner integrieren», sagt Petz. In ihrer Arbeit sei ihr besonders wichtig, dass die älteren Menschen selber etwas machten. Für die Kulturanthropologin Eli Wilhelm stehen die jungen Menschen im Zentrum ihrer Arbeit. Sie plant einen «Museumstester» für Kinder. In Form eines Blogs will sie Eltern und Kindern Tips geben, wie sie Museen erobern können. Am Museum in Speicher findet sie spannend, dass es keine reine Ausstellung mit Bildern ist. «Man muss mit der Kunst arbeiten, sonst sieht man sie irgendwann nicht mehr.»

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