Wie kann sich die Kirchgemeinde entwickeln?

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NeckertalIm Oberstufenzentrum Necker wurde Mitte Februar fleissig am neuen Leitbild für die Kirchgemeinde Unteres Neckertal gearbeitet. Ideen, Wünsche und Visionen wurden gesammelt und notiert. Über 30 Personen haben mitgedacht und gezeigt, dass ihnen die Zukunft der Kirche wichtig ist, schreibt die Kirchgemeinde in einem Communiqué. Am Anlass teilgenommen haben die Kirchenvorsteherschaft ­Unteres Neckertal, Paul Baumann, Beauftragter für Gemeindeentwicklung der Evangelisch-reformieren Kirche des Kantons St. Gallen, sowie Kirchbürger der Gemeinde.

Wie soll die Kirchgemeinde in fünf bis sieben Jahren aussehen und kann sich die Gemeinde weiterentwickeln und gestalten? Wie kann die Gemeinschaft gefördert werden und was braucht es dazu? Ideen für die Zukunft waren gefragt und die Teilnehmer konnten ihre Anregungen und Visionen direkt auf weisses Tischpapier notieren.

Kirchgemeindepräsident Paul Baumann erwähnte das Beispiel vom Berggipfel als leitendes Bild. «Dorthin wollen wir uns gemeinsam auf den Weg machen. Wir wollen die Chance nutzen und den Ist-Zustand optimieren sowie die Bedürfnisse der Kirchbürger mit einbeziehen.» Gewünscht wurden vermehrt gemeinsame Veranstaltungen, an denen alle drei Kirchkreise teilnehmen. Bedarf besteht auch für ein attraktives Programm zwischen der Altersgruppe Konfirmation und dem Seniorenprogramm. Auch solle man mutiger zum Glauben stehen. Die Ideen sind gut, die Ressourcen eher knapp. Mitarbeitende für die ­Jugend- und Kinderarbeit sind gesucht.

Die gesammelten Inputs werden am kommenden Wochenende in einer Retraite der Kirchenvorsteherschaft weiterbearbeitet und im Herbst in die Strategie­planung aufgenommen. (pd)