Wie Baywatch, nur ganz anders

NESSLAU. Im Rahmen einer Sommerserie üben die Redaktoren verschiedene Hobbies aus. Den Anfang macht Sabine Schmid, die im Hallenbad Nesslau der Sportart Rettungsschwimmen auf den Grund ging.

Sabine Schmid
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Die Rettungsschwimmer üben verschiedene Schwimmstile. Kombiniert mit einem Spiel macht das viel mehr Spass. (Bild: sas)

Die Rettungsschwimmer üben verschiedene Schwimmstile. Kombiniert mit einem Spiel macht das viel mehr Spass. (Bild: sas)

Aus Filmen kennt man Bademeister so: Sie sprinten einen Strand, halten unter dem Arm ein Rettungsgerät, stürzen sich in die Fluten und retten eine Person in der letzten Sekunde. Was aber machen die Rettungsschwimmer im Toggenburg? Eigentlich dasselbe. Sie schwimmen schnell und lernen den Umgang mit Rettungsgeräten. In erster Linie machen sie das aber aus Freude und Spass, nicht um Ertrinkende zu retten. Denn das Training nutzen sie, um sich auf regionale und nationale Wettkämpfe vorzubereiten.

Mit Gurtretter und Puppe

Das wusste Sabine Schmid, Redaktorin beim Toggenburger Tagblatt noch nicht, als sie ein Training der Sektion Toggenburg der Schweizer Lebensrettungsgesellschaft SLRG besuchte. Gemeinsam mit den Rettungsschwimmern benutzte sie den Gurtretter und schwamm mit einer Puppe im Arm durch das Hallenbad in Nesslau.

Nach etwas mehr als einer Stunde hatte sie nicht nur einen lahmen Arm und war ausser Puste – sie hatte auch viel mehr Wasser geschluckt als ihr lieb war.

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