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Widerstand gegen Projekt

Gegen die Teilzonenplanänderung Buebenstig und den dazugehörigen Quartierplan in Schwellbrunn sind elf Einsprachen eingegangen. Bemängelt wird die geplante Erschliessung.
Jesko Calderara
Ein Einsprachegrund waren die Sonderbauvorschriften für Teile des Gebiets Sommertal/Buebenstig in Schwellbrunn. (Bild: pd)

Ein Einsprachegrund waren die Sonderbauvorschriften für Teile des Gebiets Sommertal/Buebenstig in Schwellbrunn. (Bild: pd)

SCHWELLBRUNN. Im Gebiet Sommertal/Buebenstig in Schwellbrunn soll in den nächsten Jahren Wohnraum für ungefähr 180 zusätzliche Einwohner geschaffen werden. Geplant sind Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser. Das Vorhaben wurde Mitte Januar an einer öffentlichen Orientierungsversammlung vorgestellt. Die Teilzonenplanänderung und der Quartierplan Buebenstig führten zu einigen Reaktionen. «Während der Auflagefrist sind elf Einsprachen eingegangen», sagt Gemeindepräsident Hansueli Reutegger.

Vier Punkte werden bemängelt

Kritik gibt es hauptsächlich zu vier Teilbereichen. Unter anderem werde bemängelt, dass die bestehende Zufahrtsstrasse ins Sommertal-Quartier nicht genüge, um den künftigen Mehrverkehr auffangen zu können, sagt Reutegger. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Erschliessung der drei Mehrfamilienhäuser, die über das Quartier Sommertal geplant ist. Gefordert wird, die MFH über das Gebiet Buebenstig zu erschliessen. Andere Einsprecher wiederum stören sich an den Sonderbauvorschriften für die Einfamilienhäuser im Sommertal. Dadurch würden überdimensionierte Gebäude entstehen, kritisieren sie. Auch die vorgesehenen Plätze für die Ablagerung des Schnees stossen auf Ablehnung. Überrascht über die Kritik an den Bauplänen ist Hansueli Reutegger nicht. «Bei einem Projekt in dieser Dimension muss man damit rechnen.» Der Gemeinderat habe bereits vor eineinhalb Jahren eine Studie zum betreffenden Planungsgebiet, das 2,4 Hektaren umfasst, aufgelegt. Laut dem Gemeindepräsidenten ist es allerdings nicht möglich, im Vorfeld mit jedem einzelnen Anwohner persönlich zu reden.

Verhandlungen geplant

In erster Instanz wird der Gemeinderat Schwellbrunn über die Einsprachen entscheiden. Er hat bereits bei einem Herisauer Ingenieurbüro eine Studie in Auftrag gegeben. Diese soll mögliche Alternativen zur Erschliessung der drei Mehrfamilienhäuser aufzeigen. Vorgesehen ist zudem, mit den Anstössern das Gespräch zu suchen. Die Einspracheverhandlungen würden Ende März oder Anfang April beginnen, sagt Hansueli Reutegger. Er zeigt sich optimistisch, dass mit den Beteiligten eine einvernehmliche Lösung gefunden werden kann.

Hansueli Reutegger Gemeindepräsident Schwellbrunn (Bild: apz)

Hansueli Reutegger Gemeindepräsident Schwellbrunn (Bild: apz)

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