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Widerstand gegen Mobilfunkantenne

Die Salt Mobile SA plant eine neue Mobilfunkanlage. Damit soll die Netzabdeckung verbessert werden. Im Quartier stösst das Vorhaben auf Kritik. Einige Anwohner wollen Einsprache einlegen.
Zurzeit steht erst das Visier des geplanten Sendemasts. (Bild: CAL)

Zurzeit steht erst das Visier des geplanten Sendemasts. (Bild: CAL)

Auf dem Areal der Industrieliegenschaft an der Rütihofstrasse 1 in Niederteufen ist eine Mobilfunkantenne geplant. Nebst verschiedenen Firmen befindet sich dort ein Kinderhort. Noch bis zum 24. August liegt das Projekt des Telekommunikationsunternehmens Salt Mobile SA öffentlich auf. «Unsere Analysen haben ergeben, dass die Netzabdeckung und -kapazität in Niederteufen subotpimal sind», sagt Salt-Mediensprecher Benjamin Petrzilka. Um den Empfang zu verbessern und der umliegenden Bevölkerung die neuste Mobilfunktechnologie (4G+) anbieten zu können, will Salt ein Sendemast aufstellen. Ab der Dachkante soll dieser rund sechs Meter hoch werden. Die Kunden kämen in den Genuss von höheren Downloadgeschwindigkeiten, sagt ­Petrzilka. «Zudem verbessern sich die 3G- und 4G-Netzabdeckung.» Er bezeichnet das hohe Gebäude in einem Wohngebiet als «ideal» für die lokale Versorgung mit Mobilfunkdiensten. Es befinde sich kein anderes Objekt in der direkten Strahlrichtung der Antenne, betont Petrzilka.

Ausreichende Abdeckung im Quartier

Im Quartier regt sich Widerstand gegen die Pläne der Salt. Einspracheberechtigt sind alle Grundstückeigentümer und Mieter in einem Umkreis von 524 Metern. Dieses Recht steht auch Arbeitnehmern zu, welche im erwähnten Radius arbeiten. Einsprache einlegen wird Elmar Müller. Er begründete diesen Schritt mit der gesundheitsgefährdenden Strahlenbelastung einer Mobilfunkantenne.

Müller kritisiert zudem den in einer Mulde gelegenen Standort. Aufgrund dieser Lage sei der Nutzerkreis relativ klein. Abgesehen davon ist laut Müller die Abdeckung im Quartier durch andere Telekommunikationsfirmen wie Swisscom «sehr gut». (cal)

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