Wichtigkeit des Wassers wach rufen

Ohne Wasser wäre kein Leben möglich. Im Toggenburg reichlich in guter Qualität vorhanden, denkt man selten darüber nach, wie existenziell Wasser für uns ist. Der Weltwassertag am 22. März ist aus diesem Grund geschaffen worden – damit einem dies wieder bewusst wird.

Matthias Giger
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TOGGENBURG. Seit 1993 findet jährlich am 22. März der Weltwassertag statt. Seit 2003 organisiert ihn die den Vereinten Nationen zugehörige Organisation «UN-Water». Am Weltwassertag geht es darum, auf die Bedeutung von Wasser als Lebensgrundlage aufmerksam zu machen. «UN-Water» hat sowohl die Wasserversorgung als auch die Abwasserreinigung im Auge.

Zudem fördert die Organisation die Zusammenarbeit zwischen Regierungsaktivitäten und Entwicklungszusammenarbeit – besonders in Staaten, in denen der Zugang zu sauberem Wasser problematisch ist.

Wasser – eigentlich unerlässlich

Wie vielfältig die Abhängigkeit von Wasser auch im Toggenburg ist, zeigen drei Kurzporträts unterschiedlicher Berufsleute: Metzger Bruno Scheiwiller aus Neu St. Johann, Fischereiaufseher Christoph Birrer aus Wattwil sowie Getränkehändler und Lohn- und Gewerbebrenner Franz Stillhart aus Dietfurt erläutern, weshalb sauberes Wasser für sie persönlich und ihren Berufsalltag unerlässlich ist. Auf den ersten Blick nicht gleich ersichtlich, da in guter Qualität reichlich vorhanden, ist es für viele weitere Berufe unerlässlich: Beim Bäcker fürs Brot, beim Brauer fürs Bier, in der Medizin für die Hygiene, in Industriebetrieben zur Kühlung der Maschinen, bei Bergbahnen für die Beschneiung, bei Gärtnereien für die Bewässerung, beim Landwirten für die Tiere, beim Zahnarzt zum Spühlen, in der Gastronomie für Tee und Kaffee.

Wasserreiches Tal

Das Toggenburg ist reich an Wasser. Necker, Thur und zahlreiche Nebenflüsse und viele Quellen prägen es.

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