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WETTBEWERB: Die Vertreibung aus dem Paradies

Die hiesigen Teilnehmer sind bei den TV-Casting-Shows unterschiedlich erfolgreich. Während Robin Portmann weiterkommt, reist Dragana Baric heim.
Karin Erni
In der gestrigen Folge versuchte Dragana vergeblich, den Bachelor mit einer Massage von ihren Qualitäten zu überzeugen. (Bild: 3Plus TV)

In der gestrigen Folge versuchte Dragana vergeblich, den Bachelor mit einer Massage von ihren Qualitäten zu überzeugen. (Bild: 3Plus TV)

Karin Erni

karin.erni@appenzellerzeitung.ch

Mit Dragana Baric aus Speicher und Robin Portmann aus Herisau stellt das Appenzellerland gleich zwei Teilnehmer von aktuellen TV-Casting-Shows. Oder besser «stellte», denn seit gestern ist alles anders. Doch fangen wir von vorne an: In der Kuppelshow «Der Bachelor» müssen die «Ladys» um die Gunst des einzigen Mannes buhlen. Dieser ist nicht etwa, wie es der Name der Sendung nahelegen würde, Akademiker, sondern Fitnessunternehmer. Auch wenn man diese Information nicht hätte, man ahnte es. Gefühlte tausend Mal pro Folge stellt der Bachelor demonstrativ seine gut entwickelte Bauchmuskulatur zur Schau. Glücklicherweise findet der Wettbewerb in wohltemperierten Ferienparadiesen wie Thailand oder Marokko statt. So können sich die Protagonisten in knappen Badetextilien zeigen, ohne sich gleich einen Schnupfen einzufangen. Im Wintermantel kämen die körperlichen Reize aller Beteiligten wohl weniger gut zur Geltung.

Dragana verliert den Zickenkrieg

Der Bachelor ist Hahn im Korb und mahnt seine Ladys immer mal wieder, sich zu öffnen, ihre Gefühle zu zeigen und um ihn zu kämpfen. Das tun die Damen denn auch und zeigen mehr oder weniger unverhohlen ihre Krallen. Mal kratzen sie einander verbal die Augen aus, mal intrigieren sie hinter den Kulissen. Gegen Schluss der Sendung folgt unweigerlich die Nacht der Rosen, bei der immer mindestens eine Rose zu wenig im Sträusslein ist. Gestern Abend ist Dragana bei der Verteilaktion leer ausgegangen und musste die Heimreise antreten. Den Rauswurf hat sie gar nicht sportlich genommen und ist wortlos von dannen gezogen. Ist ja vielleicht auch besser, als wenn die Kick-Boxerin ihrer Enttäuschung handfest Ausdruck verliehen hätte. Dann trüge der Bachelor nun wohl eine weitere Narbe im Gesicht.

Raus und wieder rein für Robin

Besser ist es Robin Portmann ergangen. Nachdem er 2014 bei «The Voice of Switzerland» ausgeschieden ist, hat er dieses Jahr sein Glück in Deutschland versucht. Bei «The Voice of Germany» hat sich der Herisauer ins Team von Yvonne Catterfield gesungen. Am Sonntagabend musste er in der ersten der vier Battle-Runden gegen seinen Teamkollegen Juan antreten. Sichtbar schweren Herzens entschied sich Catterfield nach der Darbietung gegen den Appenzeller. Für diesen gab’s noch eine tröstende Umarmung. «Du warst so toll.» Doch die Rettung kam in Form des «Steal Deal». Fast gleichzeitig haben sich zwei andere Coaches für Robin Portmann entschieden. Dieser fand sich unverhofft in der komfortablen Situation, zwischen zwei Teams wählen zu können. Wir dürfen also weiter auf einen Appenzeller Sieg hoffen.

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