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Wertschätzung für Bauern

OBERTOGGENBURG. An den Wiesenmeisterschaften im Obertoggenburg wurden diese Woche die letzten sechs Finalisten bewertet. Die Preisverleihung ist am 5. September in den Dergeten Nesslau.
Christiana Sutter
Die Fachjury beim Besichtigen der Bergwiese von Melch Knaus: Alfred Brülisauer, Martin Zimmermann, Antonia Zurbuchen, Andrea Knaus, Toni Huber, Voji Pavlovic und Melch Knaus (von links). (Bilder: Christiana Sutter)

Die Fachjury beim Besichtigen der Bergwiese von Melch Knaus: Alfred Brülisauer, Martin Zimmermann, Antonia Zurbuchen, Andrea Knaus, Toni Huber, Voji Pavlovic und Melch Knaus (von links). (Bilder: Christiana Sutter)

Blumenwiesen sind nicht nur für den Betrachter eine Augenweide. Sie sind ökologisch und wirtschaftlich von Bedeutung. Mit den dritten Wiesenmeisterschaften im Kanton St. Gallen wurden vergangenen Mittwoch je drei Streu- und drei Bergwiesen im Obertoggenburg durch eine Fachjury angeschaut und bewertet.

Es zählt der Gesamteindruck

Die Fachjury besteht aus Alfred Brülisauer, Projektleiter der Obertoggenburger Wiesenmeisterschaften, Antonia Zurbuchen, Vertreterin von Pro Natura, Martin Zimmermann, Vertreter WWF, Toni Huber, Vizepräsident des St. Galler Bauernverbandes, und Voji Pavlovic von der Landwirtschaftlichen Schule in Salez. Zwei Wochen zuvor waren bereits Botaniker und Mitglieder der Fachjury unterwegs, um aus den 29 Wiesenflächen von 18 Betrieben die sechs Wiesen auszusuchen, die es in die Endausscheidung schafften. Die Mindestgrösse zur Teilnahme an den Meisterschaften beträgt zehn Aren. Die Beurteilung der Wiesen wurde mit Hilfe eines Parzellenplans, eines Beurteilungsrasters und einer Pflanzenartenliste ausgeführt.

Zur Beurteilung zählen zehn Kriterien, «wobei schliesslich der Gesamteindruck der einzelnen Wiese zählt», sagte Alfred Brülisauer. Schaut man sich die Blumen in einer Streu- oder Bergwiese an, sind es nicht nur geschützte Pflanzen, sondern Blumen wie der Waldstorchenschnabel oder der Schlangenknöterich, denen man täglich begegnet.

Biodiversität und Gesundheit

Durch die Wiesenmeisterschaften, die Pflege von Streu- und Bergwiesen mit ihrer Blumenvielfalt und die Erhaltung von Lebensraum für Tiere und Insekten sollen die Bauern unter anderem eine höhere Wertschätzung durch die Öffentlichkeit gewinnen. Bauern und Bäuerinnen können auf die Schönheit und Vielfalt ihrer artenreichen Wiesen stolz sein. Durch die Bewirtschaftung ihrer Wiesen tragen sie zur Förderung der Biodiversität bei. Weiter sind diese Wiesen ein Bestandteil des Tourismus, denn sie tragen zur Erholung und Gesundheit der Bevölkerung bei.

Preisverleihung mit Preisgeld

Die letzten drei Finalisten der Streuwiesen sind: Jörg und Luzia Rutz-Forster, Ebnat-Kappel; Melch Stauffacher, Dergeten Nesslau; und Heinz Huser, Unterwasser. Die Finalisten der Bergwiesen sind: Franco Bösch, Ebnat-Kappel; Melch Knaus, Unterwasser; und Stefan Näf, Guggenloch, Ebnat-Kappel. Wer die Wiesenmeisterschaften im Obertoggenburg gewinnt, bleibt noch bis zum Samstag, 5. September, ein Geheimnis, erst dann werden die Sieger im Buurebeizli Dergeten in Nesslau bekannt gegeben. Den Siegern winkt ein Preisgeld.

Flockenblume

Flockenblume

Klappertopf

Klappertopf

Waldstorchenschnabel

Waldstorchenschnabel

Knabenkraut

Knabenkraut

Schlangenknöterich

Schlangenknöterich

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