Werkhof: Guter Fortschritt trotz Verzögerung

Herisau. Der künftige kombinierte Werkhof für die Feuerwehr und den Tiefbau in Herisau wächst rasch in die Höhe. Derzeit werden laut der Gemeindekanzlei die einzelnen Etappen der Decke des Erdgeschosses betoniert und die Einfahrt ins Untergeschoss fertiggestellt.

Drucken
Teilen

Herisau. Der künftige kombinierte Werkhof für die Feuerwehr und den Tiefbau in Herisau wächst rasch in die Höhe. Derzeit werden laut der Gemeindekanzlei die einzelnen Etappen der Decke des Erdgeschosses betoniert und die Einfahrt ins Untergeschoss fertiggestellt. Damit hinken die Arbeiten auf der Baustelle dem Zeitplan trotz des guten Frühlings noch um rund einen Monat hinterher. Gründe dafür sind das ungünstige Wetter im November/Dezember, Kälte und Schnee Anfang Jahr sowie eine Verzögerung bei der Vergabe der Baumeisterarbeiten aufgrund einer Beschwerde. Ob der kleine Rückstand bis zum geplanten Bezug im Herbst 2012 wettgemacht werden kann, werde sich im nächsten Winter weisen. Die Kosten entwickeln sich gemäss den Vorgaben. Mittlerweile sind Aufträge für 13,3 Mio. Franken vergeben worden. Dabei konnten diverse Herisauer Firmen berücksichtigt werden: Unter anderem bei den Baumeisterarbeiten, den Fenstern, den Elektroanlagen, der Elektroplanung, der Heizungs- und Lüftungsplanung sowie bei der Sanitärplanung. Für die Bauarbeiten sind insgesamt 19,2 Mio. Franken veranschlagt.

Der Werkhof wird mit erneuerbarer Wärmeenergie aus der Holzschnitzelheizung der benachbarten Huber Fenster AG versorgt. Die entsprechenden Verträge sind unterzeichnet. Derzeit wird zudem geprüft, ob die SAK als Contracting-Projekt auf dem Dach des Werkhofs eine Photovoltaik-Anlage für die Produktion von Öko-Strom installieren wird. (gk)