Wer zieht als letzter in die Regierung ein?

Leserbriefe zum zweiten Wahlgang für die Regierungsratswahlen vom 29. April

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Leserbriefe zum zweiten Wahlgang für die Regierungsratswahlen vom 29. April

Am Sonntag, 29. April, steht die Wahl vom siebten und letzten Mitglied in die St. Galler Regierung an. Meine Stimme geht an Michael Götte. Die Frage am Wahlsonntag ist einfach. Wollen wir eine zusätzlich bürgerliche Kraft in der Regierung oder nicht? Michael Götte vertritt ganz klar die bürgerlich denkende Bevölkerung in unserem Kanton. Sein Leistungsausweis ist beeindruckend. Trotz seinem jungen Alter hat er viel erreicht. So eine weitere zielstrebige Kraft ist in der St. Galler Regierung wünschenswert. Als Gemeinde- und Fraktionspräsident, als Major im Militär und als Projektmanager bei der Hartchrom AG bringt Michael Götte den notwendigen Rucksack für dieses Amt mit.

Der Kanton St. Gallen steht in finanzpolitischen Fragen vor ganz grossen Herausforderungen. Michael Götte wird mit seinem Können und Wissen alles dazu beitragen, dass im Kanton St. Gallen weitere Steuererhöhungen vermieden werden können. Sein Herausforderer steht jetzt schon offen und klar hinter neuen Steuererhöhungen und will in keinem Bereich ernsthaft sparen.

Noch eine weitere wichtige Entscheidungshilfe für die Wählerinnen und Wähler. Im Bereich Asylpolitik merkt die Bevölkerung erst jetzt, wie die eidgenössische Politik versagt hat. Die Kantone und Gemeinden müssen den Schlamassel jetzt ausbaden. Michael Götte wird als Regierungsrat mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln den Druck nach Bern massiv erhöhen, dass die Gesetzgebung endlich angepasst wird und ein rascher Kurswechsel in der Asylpolitik in die Wege geleitet werden kann. Als Kantonsratskollege kann ich Ihnen Michael Götte zur Wahl bestens empfehlen.

Linus Thalmann, SVP Kantonsrat 9533 Kirchberg

Ausgeglichen und ausgleichend

Seit sechs Jahren darf ich als Vertreter des Toggenburgs mit Fredy Fässler in der sozialdemokratischen Fraktion des Kantonsrates zusammenarbeiten. Ich habe Fredy Fässler unter anderem in seiner Funktion als Fraktionspräsident als einen profunden Kenner der St. Galler Politik kennen und schätzen gelernt. Es fasziniert mich immer wieder, wie er seine Fähigkeiten und Kenntnisse als Jurist und Mediator gezielt und wenn nötig auch mit einer Prise Schalk einzusetzen weiss. Seine ausgeglichene und ausgleichende Persönlichkeit wird weit über die Parteigrenzen hinaus geschätzt. Genau das braucht es jetzt in der St. Galler Regierung.

Zudem gewinnen wir Toggenburgerinnen und Toggenburger mit Fredy Fässler einen überzeugten Vertreter der Idee Energietal Toggenburg. Er ist begeistert von der Vorstellung eines energieautarken Tals und letztlich auch eines möglichst energieautonomen Kantons. Davon zeugt auch sein Vorstoss aus dem Jahr 2007: «Vision: Der Kanton St. Gallen ist im Jahr 2020 energieautark.» Jährlich fliessen circa 1,6 Milliarden Franken aus unserem Kanton ab, um auswärtig Energie zu beziehen – rund eine Milliarde davon geht allein an die Ölindustrie! Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien könnte dieses viele Geld auf längere Frist mindestens teilweise im Kanton gehalten werden. Ein Umdenken in der Energiepolitik ist also nicht nur ökologisch, sondern auch finanzpolitisch sinnvoll.

Mit der Wahl von Fredy Fässler in die Regierung machen wir einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Stimmen Sie am 29. April für den Aufbruch und für eine konstruktive Politik!

Donat Ledergerber

Kantons- und Gemeinderat

9533 Kirchberg

Fässler für soziale Gerechtigkeit

Die Anhänger von Michael Götte, SVP-Kandidat für die St. Galler Regierungsratswahlen, haben wohl sehr wenig Vertrauen in diesen Mann. Warum wohl haben sie es sonst nötig, hier vor unserem Haus an der Rickenstrasse zwei Plakate von SP-Kandidat Fredy Fässler zu zerstören?

Vielleicht haben sie Angst, dass es noch mehr Menschen wie Fässler gibt, der sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt. Der dagegen ist, dass immer mehr Steuergeschenke für Milliardäre gemacht werden. Und dass der Staat an allen Ecken und Enden sparen muss. Den alten, mittellosen Heimbewohnern wird noch die letzte Würde genommen, da man ihnen noch das bisschen Taschengeld sperren will. Auch für die Bildung wird es immer enger. Wie man lesen konnte, hat die SVP an der Delegiertenversammlung im Toggenburg so einiges besprochen. Stefan Kölliker findet die Ausbildung von Lehrpersonal sei viel zu lang und viel zu teuer. Eine Ausbildung, die ja auch jeder Lehrling machen muss, sollte reichen. Super, wie sollen die dann unseren Kindern Stoffe vermitteln, die sie selbst nicht mal gelernt haben. Dasselbe gilt bei den Medizinstudenten. Wir haben den Numerus clausus, lange nicht alle, die diesen Beruf erlernen möchten, haben die Möglichkeit dazu, da das Geld und die Plätze fehlen. Dafür holt man aus vielen Ländern Ärzte in die Schweiz, die in ihrer Heimat mit viel Geld ausgebildet wurden. Es kommt mir der Gedanke, dass die SVP froh ist, wenn unsere Jugend so wenig Ausbildung wie möglich bekommt. Wenn sie nicht so intelligent sind, lassen sie sich als Erwachsene auch besser manipulieren.

Ich habe sehr wenig Verständnis für die Politik der SVP, aber deshalb würde es mir wohl nie in den Sinn kommen, ein Plakat von Michael Götte zu zerstören.

Hilde Zimmermann

Hummelwald, 9630 Wattwil

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