Wer sparen will, sagt Ja

Leserbrief zur Abstimmungsvorlage in Ebnat-Kappel

Thomas Rütsche, Pozzistrasse 8,
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Es ist eine Tatsache, dass Schulgebäude von Zeit zu Zeit aus verschiedenen Gründen renoviert oder ersetzt werden müssen. Eine weitere Tatsache ist, dass die öffentliche Schule bis zur Oberstufe Sache der Gemeinde ist. Nun stellt sich in Ebnat-Kappel die Frage, wie man den Handlungsbedarf, mittel- und langfristig betrachtet, kostensparend umsetzt. Genau hier bietet das vorliegende Projekt drei Vorteile: Zum Ersten können Kosten gespart werden, wenn eine grössere Einheit gleichzeitig neu gebaut wird anstelle von mehreren kleinen Einheiten, allenfalls nur Umbauten. Zweitens bietet sich im Wier nun die Gelegenheit, den so oder so anstehenden Ersatz der Heizung nicht als separaten Anbau zu realisieren, sondern, zu bedeutend geringeren Kosten, integriert in das Neubauprojekt und erst noch als Nah-Fernwärmeverbund fürs Pflegeheim Wier, was weitere Synergiekosten spart. Drittens besteht jetzt die Situation, dass die öffentliche Hand das erforderliche Fremdkapital praktisch zinsfrei erhält. Ob dies zu einem späteren Zeitpunkt immer noch der Fall ist, ist unsicher. Ich sage Ja zum Kredit von 20,5 Mio. Franken, weil Ebnat-Kappel mit diesem Projekt beim Thema Schulraumerneuerung mittel- und langfristig einiges an Kosten sparen kann im Vergleich zu einem alternativen Vorgehen bei einem Nein zum Kredit. Kommt dazu, dass mit diesem Projekt die Oberstufe ein modernes, zweckmässiges Zentrum erhält, das dank der diversen nicht fixen Wände während vieler Jahrzehnten die sich verändernden Bedürfnisse wird abdecken können.

Thomas Rütsche, Pozzistrasse 8,

9642 Ebnat-Kappel