«Wer hat gepunktet?»

Wir haben Besucherinnen und Besucher des Wahlpodiums der Appenzeller Zeitung im Casino Herisau gefragt, welche Kandidatin bzw. welcher Kandidat sie besonders überzeugt hat.

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Beat Inhelder

Herisau

Bei mir hat Inge Schmid mit ihren Antworten gepunktet. Ich werde sie wählen.

Erwin Dick

Herisau

Wer gepunktet hat heute abend, ist schwierig zu sagen. Ich weiss jedoch, wen ich wähle: Inge Schmid. Sie hat mir einen guten und frischen Eindruck gemacht und ist volksverbunden. Ich habe das Gefühl, dass sie das Volk repräsentiert.

Willi Nägeli

Herisau

Samuel Büechi war originell, er hat die ganze Veranstaltung mit schrägen und klaren Ideen etwas aufgefrischt. Inge Schmid und Paul Signer sind zwei solide Kandidaten, bei denen man weiss, was man hat. Wen ich wähle, verrate ich aber nicht.

Kai Nagel

SVP-Einwohnerrätin, Herisau

Bei mir hat ganz klar Inge Schmid gepunktet. Sie vertritt das Volk. Ausserdem schaue ich als Junge in die Zukunft und wähle ganz sicher keinen 58-Jährigen, selbst wenn Paul Signer unbestritten einen guten Leistungsausweis hat. Inge Schmid hat aber den noch besseren. Zudem ist sie landwirtschaftlich orientiert, wie es Hans Diem auch war. Deshalb finde ich, dass sie eine gute Vertretung für den Kanton ist.

Markus Brönnimann, Präsident FDP Herisau

Nach Originalität hat Samuel Büechi gepunktet, in Sachen Regierungstauglichkeit aber eindeutig Paul Signer. Er hat die realistischsten, differenziertesten und bestinformierten Antworten gegeben. Inge Schmid hat viel geschwatzt und wenig gesagt. Von daher hat der heutige Abend zu keinem Meinungsumschwung bei mir geführt.

Armin Ritter,

Herisau

Mir gefallen die Schwerpunkte von Samuel Büechi am besten. Er wird meine Stimme erhalten, obschon ich seine Chancen fürs Regierungsamt als «nicht realistisch» betrachte. Hinter Kandidierenden sehe ich immer auch das Parteiprogramm der nationalen Mutterpartei. Und aus verschiedenen persönlichen Gesichtspunkten sind für mich derzeit weder FDP noch SVP wählbar. Ich finde es falsch, dass der Kanton Appenzell Ausserrhoden seine Stimm- und Wahlberechtigten stets geschlossen hinter rechtskonservativer Parteipolitik darstellen kann. Die äusseren Rahmenbedingungen der beiden Appenzell entsprechen schlicht nicht mehr dem heutigen Lebensraum ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. (pk)