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54 statt 45 Franken: Wer mit der Säntis-Schwebebahn fahren will, muss künftig mehr bezahlen

Es war die grösste Neuigkeit an der Generalversammlung der Säntisbahn AG: Die Erhöhung der Fahrpreise. Sorgen macht sich der VR-Präsident wegen fehlenden Nachwuchses im Service.
Roger Fuchs
Eine Fahrt mit der Schwebebahn am Säntis - ein Erlebnis. (Bild: Benjamin Manser)

Eine Fahrt mit der Schwebebahn am Säntis - ein Erlebnis. (Bild: Benjamin Manser)

So zügig und diskussionslos die offiziellen Traktanden an der Generalversammlung der Säntis-Schwebebahn AG abgehandelt werden konnten, so überraschend die Neuigkeiten in der Eröffnungsansprache des Verwaltungsratspräsidenten Hansruedi Laich: Demnach hat der Verwaltungsrat einem Antrag der Geschäftsleitung zur Erhöhung der Fahrpreise ab 2019 zugestimmt. Eine Berg- und Talfahrt ohne Halbtax wird künftig 54 statt wie bisher 45 Franken kosten.

Begründet wird der Preisaufschlag mit Investitionen, die man möglichst aus eigenen Mitteln decken will. Dazu gehören in einem nächsten Schritt ein bedientes Restaurant anstelle der Selbstbedienungszone auf dem Gipfel und die Thematisierung des Säntis als Wetterberg im obersten Stockwerk. Zum Vergleich zog Hansruedi Laich die Fahrpreise des Pilatus (72 Franken) und des Chäserrugg (58 Franken) herbei und fügte sodann an, man habe nach wie vor keine überrissenen Preise.

Hansruedi Laich, VR-Präsident der Säntis Schwebebahn AG, führt durch die Generalversammlung.

Hansruedi Laich, VR-Präsident der Säntis Schwebebahn AG, führt durch die Generalversammlung.

Fehlender Berufsnachwuchs

Sorgen bereitet dem seit zwei Jahren amtierenden VR-Präsidenten der Berufsnachwuchs. Die Nachfrage nach Serviceangestellten und Köchen sei gross, doch nicht einmal mehr eine Handvoll mache im Kanton jährlich eine Lehre zur Servicefachfrau. Laich animierte die 915 der GV beiwohnenden Aktionärinnen und Aktionäre, bei Kindern und Enkeln für diese Berufe zu werben.

Eine Übersicht zum letztjährigen Geschäftsgang gab Geschäftsführer Bruno Vattioni. So gut der Start im 2017 war, so schwierig wurde es wetterbedingt ab Mitte Jahr. Doch trotz eines Umsatzrückgangs von gut 400'000 Franken, bei einem Gesamtumsatz von 17,3 Millionen Franken, resultierte am Schluss ein Betriebsergebnis von 2,7 Millionen Franken. Als «ausserordentlich zufriedenstellend» bezeichnete Vattioni die Auslastung im neuen Hotel, konnte hier doch eine Umsatzsteigerung erzielt werden. Erhöhen will man jetzt noch die Aufenthaltsdauer der Gäste.

Eisenhut und Stump wiedergewählt

Geschäftsbericht, Jahresrechnung und Gewinnverwendung wurden einstimmig abgesegnet. Peter Eisenhut aus Teufen und Roland Stump aus Wildhaus, deren dreijährige statutarische Amtsdauer abgelaufen war, schafften die Wiederwahl problemlos. Auch unter Varia gab es seitens der Aktionäre keine Wortmeldungen. Insgesamt hat die Gesellschaft gemäss Hansruedi Laich mittlerweile gut 16'000 Aktionärinnen und Aktionäre. 2017 konnten 320 Neue begrüsst werden.

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