«Wenn die Täterschaft Wertsachen erkennt, ist die Verlockung gross.»: Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden warnt vor Fahrzeugaufbrüchen in Herisau

Seit Anfang August ist es in Herisau zu mehreren Fahrzeugaufbrüchen gekommen. Die Kantonspolizei empfiehlt, in Fahrzeugen keine Wertsachen zu hinterlassen.

Miguel Lo Bartolo
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Eingeschlagene Seitenscheibe nach einem Fahrzeugaufbruch in Herisau.

Eingeschlagene Seitenscheibe nach einem Fahrzeugaufbruch in Herisau.

Bild: PD

(kpar/mlb) In den vergangenen Tagen ist die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden über vier Autoaufbrüche in Herisau informiert worden. Eine unbekannte Täterschaft hat sich jeweils in den Nachtstunden an den Fahrzeugen zu schaffen gemacht und dabei mit unbekannten Gegenständen Fahrzeugscheiben eingeschlagen. Marcel Wehrlin, Leiter der Medienstelle der Kantonspolizei, sagt, die Täterschaft habe sich aller Wahrscheinlichkeit nach bewusst an Fahrzeugen vergriffen, die keine Alarmanlage haben.

Nach den Aufbrüchen entwendete die Täterschaft im Auto deponierte Wertsachen. Die angerichteten Deliktsschäden werden auf einige tausend Franken geschätzt. Wie die Kantonspolizei mitteilt, hätten sich alle Delikte in der Region um die St. Gallerstrasse ereignet. Zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen könne man indes noch nicht von einer einzigen Täterschaft ausgehen. Wehrlin sagt:

«Das wäre reine Mutmassung.»

Im Zusammenhang mit den Fahrzeugaufbrüchen appelliert die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden, in Fahrzeugen möglichst keine Wertsachen aufzubewahren und vor allem diese nicht für Aussenstehende sichtbar zu deponieren. «Die Täterschaft schaut rein und sieht Wertsachen. In einem solchen Fall ist die Verlockung erfahrungsgemäss grösser, aktiv zu werden», sagt Wehrlin.

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