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Wenn Appenzeller zu Visionären werden

Im Winterhalbjahr führt die Appenzellische Naturwissenschaftliche Gesellschaft traditionell eine Vortragsreihe durch. Dieses Jahr ist diese Pionieren gewidmet.

Naturwissenschaftliche Themen runterbrechen für ein nicht zwingend akademisches, aber an der Naturwissenschaft interessiertes Publikum, dies bezweckt die Appenzellische Naturwissenschaftliche Gesellschaft (ANG). Traditionsgemäss im Winterhalbjahr lädt die ANG zu Vorträgen zu einem bestimmten Themenkreis. Stand die Vortragsreihe im vergangenen Jahr noch unter dem Thema «Fakten und Fakes - wie erkenne ich richtig und falsch?», thematisiert die ANG in diesem Jahr Naturwissenschaftliche Pioniere aus dem Appenzellerland. «Es werden noch lebende Persönliche in den Fokus gerückt, die mit ihrem Wirken neue Wege gegangen sind», sagt Louis Slongo, Präsident der ANG.

Die Vortragsreihe beginnt am Montag, 12. November mit einem Beitrag von Kurt Forster unter dem Titel «Permakultur auf kleiner Fläche». Der Herisauer hat es mit seinem Selbstversorger-Garten, über den er auch ein Buch veröffentlicht hat, sogar ins Schweizer Fernsehen gebracht. Forster stellt die Ethik, die Strategien und Anwendungsmuster der Permakultur vor, und zeigt, wie man auch auf einem kleinen Grundstück vieles davon verwirklichen kann.

Im zweiten Referat am 3. Dezember spricht der Herisauer Marco Thomann über die Induktions-Technologie. Thomann ist der Sohn des Erfinders der Induktion und Pioniers Albert Thomann und Projektmanager bei Inducs. Unter dem Titel «Induktion in der (Profi-) Küche» spricht Thomann über den ursprünglichen Verwendungszweck der Induktion und über den Sinn von deren Verwendung in der Küche.

Unter «Holzbau aus Leidenschaft» referiert Experte Hermann Blumer am 21. Januar über die Höhen und Tiefen während seiner Pionierarbeit, erklärt einige seiner Erfindungen und berichtet über seine Referenzbauten wie das Centre Pompidou im französischen Metz. Blumer hat die Entwicklung des Holzbaus massgeblich geprägt und ist als Holzbauingenieur über die Grenzen Europas hinweg bekannt.

Eine weitere Pionierarbeit aus dem Appenzellerland wird am 11. Februar vorgestellt – die Vacuum Capacity 99,9% von Bernhard Inauen. Das Unternehmen aus Herisau zählt seit über 45 Jahren zu den bedeutendsten Herstellern von Vakuum-Verpackungsmaschinen weltweit. Uriel Inauen, Sohn von Bernhard Inauen, berichtet über die Arbeit seines Vaters und zeigt aktuelle und künftige Tätigkeiten des international tätigen Unternehmens auf.

Auch in Bezug auf die Augenmedizin leistet das Appenzellerland Pionierarbeit. So stellt Facharzt Florian Sutter am 25. März kleine und grosse augenärztliche Innovationen aus dem Appenzellerland vor. Sutter bildet mit seinem Referat den Schlusspunkt der diesjährigen Vortragsreihe der ANG. (pd/pag)

Hinweis

Die Vorträge werden im BBZ Herisau an der Waisenhausstrasse in Herisau abgehalten. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.

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