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Gewaltstraftaten nehmen zu: Die Kriminalstatistik 2018 von Appenzell Ausserrhoden

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden ist im gesamtschweizerischen Vergleich weiterhin ein sicherer Kanton. Die Gesamtzahl der Straftaten nach Strafgesetzbuch liegt 2018 bei 1586.
Laura Widmer

Die Aufklärungsquote aller Straftaten gegen das Strafgesetzbuch (StGB) liegt bei 67,4 Prozent. Die Gesamtzahl der Straftaten nach StGB liegt für das Jahr 2018 bei 1‘586, was einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr von einem Prozent gleich kommt.

Die Zahl der registrierten Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz beträgt 190 und ist somit um 40 Prozent angestiegen, wie aus einer Mitteilung der Kantonspolizei hervorgeht.

Gesamtzahl der Straftaten nach StGB

Die Gesamtzahl der Straftaten nach StGB liegt für das Jahr 2018 bei 1‘586, was einer Zunahme von einem Prozent zu 2017 entspricht.

  • 36,5 Prozent der Straftaten waren Vermögensdelikte
  • 13,4 Prozent Delikte gegen die Freiheit
  • 6,4 Prozent Delikte gegen Leib und Leben
  • 2,5 Prozent Delikte gegen die sexuelle Integrität
  • 17,4 Prozent Delikte gegen die öffentliche Gewalt
  • 23,8 Prozent übrige Straftaten

Die Aufklärungsquote aller Straftaten gegen das Strafgesetzbuch (StGB) liegt bei 67,4%.

Gewaltstraftaten nehmen zu

Bei den Gewaltstraftaten wurde eine Zunahme von sieben Prozent auf 163 Straftaten verzeichnet. Die schwere Gewalt ging von neun auf zwei Straftaten zurück. Tötungsdelikte mussten nicht verzeichnet werden.

Es gelangte eine schwere Körperverletzung zur Anzeige. Die Zahl der einfachen Körperverletzungen blieb mit 13 konstant. Die Aufklärungsquote aller Gewaltstraftaten ist mit 93,9 Prozent erneut erfreulich hoch, schreibt die Kantonspolizei in ihrer Mitteilung.

Straftaten gegen die sexuelle Integrität

Bei den Straftaten gegen die sexuelle Integrität weist die Statistik eine Zunahme von 27 auf 39 Delikte aus. Vergewaltigung wurde eine, sexuelle Nötigungen 4 und sexuelle Belästigungen 3 zur Anzeige gebracht. Die

Straftaten gegen das Vermögen

Die Straftaten gegen das Vermögen haben mit 603 auf 579 Straftaten erneut abgenommen. Die Zahl der Diebstähle (ohne Fahrzeuge) ist von 214 auf 226 angestiegen. Raubdelikte mussten keine verzeichnet werden. Die Zahl der Einbruchdiebstähle ist auf 52 auf 72 angestiegen. Die Aufklärungsquote aller Vermögensdelikte liegt bei 34,7 Prozent

Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz

Die Zahl der registrierten Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz beträgt 190 und ist somit um 40 Prozent angestiegen. Im vergangenen Jahr waren es noch 137 Fälle gewesen.

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