Weniger Unfälle auf Innerrhoder Strassen

Die Innerrhoder Verkehrsunfallstatistik 2019 weist in fast allen Kategorien ein Minus auf.

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111 Unfälle wurden 2019 von der Innerrhoder Kantonspolizei bearbeitet.

111 Unfälle wurden 2019 von der Innerrhoder Kantonspolizei bearbeitet. 

Erfreuliche Entwicklung auf den Strassen des Kantons Appenzell Innerrhoden. Die Zahl der polizeilich bearbeiteten Verkehrsunfälle ist 2019 um 13 Prozent zurückgegangen. Das Total betrug 111. Im Jahr zuvor waren es noch 128 Unfälle gewesen. Das teilte die Innerrhoder Kantonspolizei am Montag mit.

Gemäss der Verkehrsunfallstatistik weisen praktisch alle geführten Kategorien eine Verbesserung auf. Unfälle mit Todesfolgen gab es im vergangenen Jahr keine. Ein Jahr zuvor war ein Todesopfer. Das Total der verletzten Personen sank von 43 auf 36. Kollisionen, mit Wildtieren gingen von 41 auf 38 zurück.

Sechs Todesfälle im Alpstein untersucht

Rückläufig waren auch die Bergrettungseinsätze der Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit der Alpinen Rettung Appenzell (ARS). Wurden 2019 22 Einsätze mit dem Bergrettungsfahrzeug des Kantons geleistet, waren es im Vorjahr noch 24. Allerdings ereigneten sich im Jahre 2019 insgesamt 6 Todesfälle im Berggebiet, welche polizeilich untersucht wurden. 2018 waren es zwei gewesen.

Die Polizei erteilte 2019 erneut Verkehrsinstruktionen. Gesamthaft wurden 168 Lektionen (Vorjahr 170) verteilt. Wegen Übertretungen wurden 2 (Vorjahr 3) Verkehrsnacherziehungsnachmittage organisiert.

Leicht mehr zu tun hatte das Fundbüro im vergangenen Jahr. Es wurden 288 (Vorjahr 270) Gegenstände abgegeben. 154 dieser Fundsachen konnten an die rechtmässigen Eigentümer vermittelt werden. (red)