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Wenig weitsichtig

Kommentar
Beat Lanzendorfer

Der Kirchberger Schulrat plante bisher mit einem Vierjahreshorizont. Seit Ende 2014 kannten die Behörden also die prognostizierten Zahlen für das Schuljahr 2018/19. Diese sahen beim Kindergarten eine Erhöhung von fünfeinhalb auf sechs Klassen vor. Effektiv sind es schon seit dem Schuljahr 2015/16 sieben.

Dieser Aufwärtstrend setzt sich an der Primarschule und an der Oberstufe fort. Statt der prognostizierten 77 Schülerinnen und Schüler waren es an der Primarschule im Schuljahr 2016/17 bereits 96. Die Zahl erhöhte sich auf das aktuelle Schuljahr 2017/18 auf 110 Schülerinnen und Schüler.

Wegen der Bautätigkeit in den Jahren 2010 bis 2014 hätten die Verantwortlichen hellhörig werden müssen. In diesen vier Jahren nahm die Bevölkerung des Dorfs Bazenheid um rund 500 Personen zu. Da erscheint es nur logisch, dass darunter auch Kinder sind – oder noch kommen werden –, die irgendwann das schulpflichtige Alter erlangen. Wer sich mit den Fakten auseinandersetzt, muss zum Schluss kommen, dass die damaligen Verantwortlichen die Entwicklung tatsächlich falsch eingeschätzt haben.

Auch wenn der Bauboom 2006 noch nicht absehbar war, wäre es sinnvoll gewesen, das Schulhaus Neugasse erweiterbar zu konzipieren. Schülerzahlen können nun mal stark schwanken. Leider lassen die Bauart und die Statik heute kein zusätzliches Stockwerk zu. Im Nachhinein erweisen sich die Planungen des neuen Primarschulhauses an der Neugasse im Jahre 2006 als wenig weitsichtig.

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