Wenig Emotion beim Derby

Am Sonntag gewannen die Herren des UHC Nesslau Sharks gegen den UHC Sarganserland mit 4:2.

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UNIHOCKEY. Schwer zu sagen, ob es die Anspielzeit am späten Abend oder die Tatsache war, dass sowohl in Sargans als auch in Nesslau Fasnacht war: Zu Beginn des Spiels wollte auf jeden Fall nicht so richtige Derbystimmung aufkommen. Das Tempo war gemächlich und die Zweikämpfe nicht übermässig hart geführt. Sargans konzentrierte sich darauf die Zone um das Tor zu sichern. Dies bereitete Nesslau einige Probleme in gute Abschlusspositionen zu kommen. Doch in der fünften Minute ging ein Nesslauer vor dem Tor vergessen und wurde mustergültig bedient: 1:0 für die Sharks. Chancen waren auf beiden Seiten in diesem ersten Drittel Mangelware und so blieb es bei diesem Spielstand bis zur Pause.

Kombinationsspiel funktioniert

Im zweiten Drittel nahm die Intensität etwas zu. Doch für ein Derby zwischen Sargans und Nesslau war es ein immer recht emotionsloses Spiel. Tore wollten an diesem Abend nicht viele fallen. Obwohl die Toggenburger deutlich mehr Ballbesitz hatten, konnten sie ihren Vorsprung nicht weiter ausbauen. In der 32. Minute gab es die erste und einzige Strafe des Spiels. Ausgesprochen wurde sie gegen die Sharks. Doch das Boxplay funktionierte tadellos und man überstand die Strafe ohne Probleme. Nur wenig später gelang dem Team das wichtige 2:0. Mit schönem Kombinationsspiel überwanden die Haie die kompakte Sarganser Mauer. Die Gastgeber hingegen versuchten es immer öfters mit Schüssen aus der Distanz. Dabei stellten sie jeweils ein oder zwei Spieler vor das Nesslauer Tor, um es dem Sharks-Schlussmann so schwierig wie möglich zu machen. Doch bis zur Pause blieb auch diese Taktik erfolglos.

Penalty zum Schluss

Die ersten sechs Minuten des Schlussdrittels hatten es dann in sich. Erst gelang Sargans der Anschlusstreffer. Doch nur 14 Sekunden später stellten die Sharks wieder den alten Vorsprung her. Das Heimteam liess nicht locker und schloss mit dem zweiten Tor wieder auf. Nun war definitiv mehr Feuer im Spiel. Beide Teams hatten einige Chancen, um ihr Score zu erhöhen. Doch die Tore waren wie vernagelt. Als Sargans zwei Minuten vor dem Ende bereits mit sechs Feldspielern agierte, wurde ein Nesslauer Schuss aufs leere Gehäuse regelwidrig mit einem hohen Stock abgefangen. Die Schiedsrichter entschieden ohne zu zögern auf Penalty. Diesen verwandelte der Schütze souverän zum 4:2-Endstand.

Mit diesem Sieg und der Niederlage von Frauenfeld am Tag zuvor, haben die Sharks nun drei Spiele vor Schluss neun Punkte Vorsprung. Es braucht also aus den letzten Spielen nur noch einen Punkt um den Gruppensieg perfekt zu machen. Weiter geht es am Sonntag, 17. Februar, um 17 Uhr gegen den UHC Elch zu Hause in der Sporthalle Büelen. (pk)