Weiterhin auf der Jagd

Die Jungwacht Bütschwil jagt in Bellelay mehrere Bösewichte. Donnerstag, 14. Juli: Nach einer kühlen Nacht kam am Donnerstagmorgen der Sheriff schon vor dem Morgenessen vorbei und übergab uns das nächste «Wanted»-Plakat.

Fabio Giger
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Die Jungwacht Bütschwil jagt in Bellelay mehrere Bösewichte.

Donnerstag, 14. Juli: Nach einer kühlen Nacht kam am Donnerstagmorgen der Sheriff schon vor dem Morgenessen vorbei und übergab uns das nächste «Wanted»-Plakat. Darauf abgebildet war ein molliger Bandit beim Essen. Um ihn zu überführen, schlugen die dazugestossenen Moreno Brüder vor, ein möglichst schön aussehendes und praktisches Tischset zu basteln. Die Kinder liessen ihrer Phantasie freien Lauf. Tatsächlich konnten wir damit den Banditen anlocken, doch als die Moreno Brüder ihn mit ihren Revolvern unschädlich machen wollten, mussten wir mit Entsetzen feststellen, dass sie noch erheblichen Übungsbedarf hatten. So entschieden wir uns nach einer Siesta, unsere und auch die Treffsicherheit der Gebrüder zu verbessern. In einem Schmuggelgame im Spielewald erspielten wir uns unsere «Munition», ein grosser Haufen Schwämme. Später spielten wir damit Paintball und trainierten die Treffgenauigkeit im Kübelschiessen. Danach erwärmten wir das Morgenessen noch einmal, um den Banditen anzulocken. Diesmal konnten wir ihn alle gemeinsam überwältigen, dem Sheriff übergeben und das Kopfgeld in Form von Goldmünzen entgegennehmen. Den erfolgreichen Tag liessen wir mit einem Singabend ausklingen.

Freitag, 15. Juli: Am Freitagmorgen kam der Sheriff nach dem Morgenessen. Er übergab uns das nächste Plakat, welches den Gesuchten in einer Grotte abbildete. Da auf diesen ein sehr hohes Kopfgeld ausgesetzt ist, schliessen die Moreno Brüder auf einen ziemlich gefährlichen Banditen. Darum entschlossen wir uns, unsere Fähigkeiten im Knöpfen, Kartenlesen, in der Blachenkunde und der Sanität auszubauen. In Gruppen durchliefen die Kinder den Parcours, immer unter den Augen der Kopfgeldjäger. Die Gebrüder hatten so ein gutes Gefühl, dass sie die Schar mit gutem Gewissen in die Grotte nach Réclère ziehen lassen konnten. Mit dem Car begaben wir uns nahe an die französische Grenze, wo wir eine Führung durch die Grotte voller gigantischer Tropfsteine hatten. Alle Lagerteilnehmer waren so beeindruckt, dass sie beinahe den Grund für die Reise vergassen. Doch als wir dem Banditen draussen begegneten, waren alle sofort wieder bei der Sache und wir konnten ihn ohne grosse Mühe in unsere Gewalt bringen. Wieder auf dem Lagerplatz angekommen, übergaben wir den Bösewicht dem Sheriff. Kurz darauf suchte uns ein verzweifelter Saloonwirt auf, dem alle Jasskarten gestohlen wurden. Wir entschieden uns, ihm zu helfen und die Jasskarten in einem Nachtgeländespiel zurückzuholen. Kurz vor dem Eindunkeln konnten wir dem bestohlenen Wirt alle seine Jasskarten zurückgeben und uns müde, aber glücklich in unsere Zelte zurückziehen.