Weit mehr Besucher als vor 20 Jahren

Am Samstag vor dem Bettag ist Alpabfahrt – und seit 20 Jahren Bauernmarkt in Urnäsch. Emil Knöpfel ist Mitorganisator und Festwirt des Anlasses, der mittlerweile mehrere tausend Besucher anlockt.

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Emil Knöpfel Festwirt und OK-Mitglied Bauernmarkt Urnäsch (Bild: ruf)

Emil Knöpfel Festwirt und OK-Mitglied Bauernmarkt Urnäsch (Bild: ruf)

Welche Produkte werden am Bauernmarkt angeboten?

Ganz grundsätzlich natürlich Selbstgemachtes wie Backwaren oder Käse und eigentlich alles, was um Haus und Hof wächst oder hergestellt werden kann. Auch einheimisches Kunsthandwerk ist erhältlich. Nebst den Marktständen gibt es noch andere Attraktionen: Der Auftritt des Buebechörlis Urnäsch, ein Sattler und sein Handwerk, ein Säulirennen sowie Ponyreiten.

Hat sich der Bauernmarkt in den vergangenen 20 Jahren verändert?

Vor 20 Jahren wollte der Verkehrsverein den Direktverkauf des Labels «rond om gsond» fördern. Damals standen etwa 20 Stände auf dem Urnäscher Kronenplatz. Heute sind es 50 und wir könnten weit mehr Stände besetzen. Der Grundgedanke hat sich jedoch nicht verändert: Auch heute sollen hauptsächlich Produkte aus der Landwirtschaft verkauft werden.

Weshalb ist der Bauernmarkt so stark gewachsen?

Seit das Schweizer Fernsehen 2012 einen Tag lang über die gleichzeitig stattfindende Alpabfahrt berichtete, ist die Besucherzahl rasant angewachsen. Wir erwarten seither zwischen 4000 und 5000 Personen.

Stellen die vielen Leute die Organisatoren vor Herausforderungen?

Ja, es gibt einige Schwierigkeiten. Das hohe Verkehrsaufkommen stellt uns vor Herausforderungen. Ausserdem gibt es Besucher, die die Strasse während des «Öberefahre» versperren, was besonders für die Bauern mühsam ist. Für dieses Problem suchen wir nach Lösungen, hatten aber bisher keine zufriedenstellende Idee. (ruf)