Weihnachtswunder im Chüeboden

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Hans Ruedi Fischer
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Ungläubiges Staunen unter den Gläubigen im Anschluss an den Weihnachtsgottesdienst in Alt St. Johann: «S Alpli isch vo hüt aa wieder offe.» Hei, wie stimmte man da auf dem Kirchplatz gern grad noch einmal die Weisen aus der St. Johanner Wienacht an, die der Evangelische Kirchenchor, von jauchzenden Instrumenten unterstützt, während der festlichen Stunde verschenkt hatte. Der lächelnde Vizegemeindepräsident, Neubesitzer der Liegenschaft «Alpli» hinten im Chüeboden, bestätigte, was vor wenigen Wochen ruchbar geworden war. Moll, moll: Bis zum 2. Januar werde täglich, dann bis Ende März werde Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr gewirtet. Anschliessend wird das heimelige Beizli gründlich renoviert und der Küchenbereich auf Vordermann gebracht. Die wirkliche Wiedereröffnung darf auf Mai erwartet werden. Nach 13 Jahren «Wüstenwanderung» zeichnet sich für Spaziergängerinnen, Skitouristen und Bergsteiger somit eine vielversprechende Haltestelle ab. Da darf man wohl – ohne blasphemisch zu sein – vom Weihnachtswunder im Chüe­boden reden.

Hans Ruedi Fischer