Weihnachten gestalten

Die folgenden Gedanken lesen Sie heute am Freitag, 21. Dezember, also in der zu Ende gehenden vorweihnachtlichen Zeit. Das Denken und Tun ist ganz auf das Fest ausgerichtet. Erfahrungsgemäss ist diese Zeit für die meisten Menschen eine gehetzte, gestresste, ja gejagte Zeit.

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Die folgenden Gedanken lesen Sie heute am Freitag, 21. Dezember, also in der zu Ende gehenden vorweihnachtlichen Zeit. Das Denken und Tun ist ganz auf das Fest ausgerichtet. Erfahrungsgemäss ist diese Zeit für die meisten Menschen eine gehetzte, gestresste, ja gejagte Zeit. Das Fest muss stimmen, und da gibt es vieles noch im letzten Moment zu tun. Das Fest kommt, und ich bin am Ende der Kräfte, der Nerven.

Muss das Weihnachten sein? Nein. Ich kann diese Zeit anders gestalten, ganz besonders in diesem Jahr mit der diesjährigen Konstellation der Weihnachtstage. Der Samstag und der Sonntag sind dem Heiligen Abend direkt vorgelagert.

Dazu ein paar Impulse:

Gehen Sie heute Freitag alles Wichtige einkaufen oder schreiben Sie eine Liste, was Sie alles noch brauchen. Überlegen Sie dabei gut, was Sie wirklich brauchen und was nicht.

Morgen Samstag bereiten Sie das Notwendige vor. Erfüllen Sie Punkt für Punkt – ohne Hetze.

Am Abend zünden Sie zufrieden eine Kerze an und hören eine schöne Musik. Sie werden dabei ganz ruhig.

Der Sonntag ist dann frei von allem Druck und Sie finden bereits ein wenig Zeit für Ihre Lieben und für sich selbst.

Heiligabend: So wird er zum Fest. Ich spüre Lebenskraft, kann dem Geheimnis Gottes in meinem Leben nachspüren.

Und denken Sie daran – das sage ich als ausgesprochener Perfektionist –, das Fest muss nicht perfekt sein. Jesus ist in einem Stall geboren, als Mensch, und das lässt Menschlichkeiten zu. Und vielleicht ist es so, im Zulassen von Menschlichkeiten werde ich Mensch, ein Mensch, der von Gott geliebt ist.

Josef Manser,

Speicher

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