WECHSEL: Jüngere Kraft für das Präsidium

An der Spitze der TCS-Regionalgruppe Toggenburg wird ein Generationenwechsel vollzogen. Mit Urs Stillhard übernimmt eine jüngere Kraft das Präsidium. Die «alte Garde» will sich schrittweise zurückziehen.

Adi Lippuner
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Ruedi Geisser, Ebnat-Kappel, Fredy Kull, Oberhelfenschwil, Urs Stillhard, Mosnang, und Tobias Jenni, Wattwil (von links), prägten die Verände­rungen im Vorstand der TCS-Regionalgruppe Toggenburg. (Bilder: Adi Lippuner)

Ruedi Geisser, Ebnat-Kappel, Fredy Kull, Oberhelfenschwil, Urs Stillhard, Mosnang, und Tobias Jenni, Wattwil (von links), prägten die Verände­rungen im Vorstand der TCS-Regionalgruppe Toggenburg. (Bilder: Adi Lippuner)

Adi Lippuner

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Der Oberhelfenschwiler Architekt Fredy Kull, steht seit zwölf Jahren an der Spitze der Regionalgruppe Toggenburg des TCS (Touring Club Schweiz). Insgesamt kann er auf 25 Jahre Vorstandstätigkeit zurückblicken. An der Hauptversammlung am Donnerstagabend im «Thurpark» in Wattwil gab er sein Amt an den 49-jährigen Urs Stillhard, Mosnang, weiter. Der neue Präsident wurde vor einem Jahr in den Vorstand der Regionalgruppe gewählt. Um einen fliessenden Übergang zu gewährleisten, verbleibt Fredy Kull noch für zwei Jahre im Vorstand.

Auch Ernst Kengelbacher, er ist seit 1982 Vorstandsmitglied, liess sich nochmals im Amt bestätigen, allerdings mit dem Hinweis, dass er sich nächstes Jahr zurückziehen werde. Aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt eingereicht hat Ruedi Geisser, Ebnat-Kappel, seit 2009 im Vorstand. Neugewählt wurde Tobias Jenni, Wattwil, Jahrgang 1987. Die weiteren Vorstandsmitglieder wurden für die nächsten drei Jahre im Amt bestätigt.

Noch stärker in Erscheinung treten

Für den neuen Präsidenten Urs Stillhard ist es wichtig, dass die TCS-Regionalgruppe nach aussen stärker in Erscheinung tritt. «Bisher wurde vieles gut umgesetzt, aber wir werden zu wenig als Kompetenzpartner in Sachen Mobilität wahrgenommen.» Dies wolle er, auch dank seiner guten Vernetzung in der Region, ausbauen. «Unsere Regionalgruppe soll sich öffnen, ich will nichts umkremplen, aber vorwärtsgehen,» so seine Worte an die 142 an der Versammlung anwesenden Mitglieder und Gäste. Per 31. Oktober 2016 betrug der Mitgliederbestand der Regionalgruppe Toggenburg 3434. Dies entspricht einem Rückgang von 3,6 Prozent. Damit haben die Toggenburger, sie sind eine der acht Regionalgruppen der Sektion St. Gallen-Appenzell Innerrhoden, das gleiche Problem wie die Dachorganisation. Wegen der zahlreichen Gratispannendienste der Autoanbieter und der immer zuverlässiger werdenden Autos verliert die ursprüngliche TCS-Idee, der Pannendienst, an Bedeutung. Mit umfassenden Dienstleistungen, aber auch gesellschaftlichen Aktivitäten will die Regionalgruppe dem Mitgliederschwund Paroli bieten. In seinem letzten Jahresbericht ging Fredy Kull auf die Umfahrungen Bütschwil und Wattwil ein. «Während Bütschwil im Bau ist und Mitte 2019 eröffnet werden soll, steht in Wattwil der Spatenstich im Herbst dieses Jahres bevor. Das sind, aus Sicht des TCS, erfreuliche Aussichten.» Als durchwegs erfreulich bezeichnete Fredy Kull auch die Beteiligung an den verschiedenen Aktivitäten. Diese sollen, von der Aktion Schulbeginn über die Radfahrerprüfungen bis zum Jugendfahrlager, den Vereinsausflug, Brunch und Grillplausch sowie einer Besichtigung der Umfahrung Bütschwil auch im laufenden Jahr angeboten werden. Neu ins Programm aufgenommen wird im kommenden Jahr eine Veranstaltung zur E-Mobilität.