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Wechsel im Reka-Dorf

Die Leitung des Reka-Feriendorfes in Wildhaus wechselt auf Ende November. Dann gehen Ursula und Erich Vetsch in Pension. Das Zepter übernimmt mit Tochter Sybille und deren Mann Urs Vetsch die junge Generation.
Von Vetsch zu Vetsch – die Jungen übernehmen die Leitung des Reka-Feriendorfes in Wildhaus: (von links) Urs und Sybille Vetsch, Ursula und Erich Vetsch. (Bild: pd)

Von Vetsch zu Vetsch – die Jungen übernehmen die Leitung des Reka-Feriendorfes in Wildhaus: (von links) Urs und Sybille Vetsch, Ursula und Erich Vetsch. (Bild: pd)

Wildhaus. Nach 37 Jahren erfolgreicher Gastgeber-Tätigkeit im Reka-Feriendorf Wildhaus gehen Ursula und Erich Vetsch per Ende November in Pension. Als Nachfolger kümmern sich künftig Sybille und Urs Vetsch um die Reka-Gäste.

In Anwesenheit von über 50 Gästen aus Tourismus, Gewerbe und Gemeinde, darunter die Tourismusdirektorin Christine Bolt, wurden die langjährigen Gastgeber am Donnerstagabend im Feriendorf Wildhaus in feierlichem Rahmen verabschiedet.

Reka-Direktor Werner Bernet überreichte Ursula und Erich Vetsch zum Dank für ihren langjährigen Einsatz einen Bergkristall. Werner Bernet ist in Wildhaus kein Unbekannter, war er doch bis 1984 als Kurdirektor tätig. Er streifte im Rückblick auf die 37jährige Tätigkeit von Ursula und Erich Vetsch ein paar wichtige Eckdaten. Die beiden hatten im Frühjahr 1973, drei Jahre nach der Eröffnung des Reka-Zentrums, die Betreuung der Anlagen und der Hauswirtschaft übernommen. Es habe sich damals um drei Häuser, mit insgesamt 24 Wohnungen und dem Hallenbad gehandelt.

Nach einer umfassenden Erweiterung kamen 1981 nochmals vier Häuser hinzu.

Vom Hauswart zum Verwalter

Die Arbeit wandelte sich, denn neben der Betreuung der Häuser waren immer mehr auch Dienstleistungen für die Gäste gefragt. Ab Sommer 2005, ein Jahr nach dem 50jährigen Bestehen des Reka-Zentrums Wildhaus, entstand ein Zirkus-Ferienzentrum, denn die Kinder durften nun ihre Ferien als Artisten erleben.

In den 37 Jahren, die Ursula und Erich Vetsch in Wildhaus tätig waren, wurden rund 1,7 Millionen Logiernächte verzeichnet. Tourismusdirektorin Christine Bolt erinnerte daran, dass das Reka-Zentrum als grösster Beherberger für Wildhaus eine grosse Bedeutung habe. «Das Reka-Zentrum passt von der Positionierung her ausgezeichnet in die Feriendestination.» Auch langjährige Gäste aus Bayern erinnerten sich an verschiedene Episoden während ihrer zahlreichen Aufenthalte bei Ursula und Erich Vetsch.

Mit einem symbolischen Schlüssel erfolgte die Stabsübergabe von Erich Vetsch an die neuen Gastgeber: Tochter Sybille und ihr Mann Urs Vetsch übernehmen am 1. Dezember die Leitung des Feriendorfs. Es sei immer ihr Wunschtraum gewesen, an diesem Ort wirken zu dürften, sagte eine sichtlich gerührte Sybille Vetsch. Werner Bernet bezeichnete das geforderte Potenzial der Reka-Gastgeber der Zukunft als «alles, nur nicht gewöhnlich». Musikalisch wurde die Stabsübergabe vom Trio Umbrakure, was so viel wie «Kurschatten» bedeutet, stimmungsvoll umrahmt. (es)

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