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Wechsel im Ärztehaus Nesslau

Ende Mai wird Lars Schläpfer das Ärztehaus verlassen. Er eröffnet im Juni eine Hausarztpraxis in Wattwil. Seinen Platz im Ärztehaus übernimmt ab Oktober Jürg Winnewisser, bisheriger Chefarzt im Spital Wattwil.
Sabine Schmid
Jürg Winnewisser (links) arbeitet ab Oktober im Ärztehaus Nesslau, Lars Schläpfer eröffnet im Juni eine Hausarztpraxis in Wattwil. (Bild: Sabine Schmid)

Jürg Winnewisser (links) arbeitet ab Oktober im Ärztehaus Nesslau, Lars Schläpfer eröffnet im Juni eine Hausarztpraxis in Wattwil. (Bild: Sabine Schmid)

NESSLAU. «Ich finde das Ärztehaus die richtige Lösung für die Gesundheitsversorgung in Nesslau. Aber ich persönlich fühle mich wohler in einer Einzelpraxis», sagt Lars Schläpfer. 16 Jahre lang praktizierte er als Hausarzt in Nesslau, seit Oktober 2012 zusammen mit Hansjörg Aegerter und Rolf Gimmi im Ärztehaus.

Zusätzlicher Hausarzt in Wattwil

Nun hat sich Lars Schläpfer entschieden, das Ärztehaus Nesslau zu verlassen. Er wird seine Tätigkeit Ende Mai beenden und im Juni im «Casablanca» in Wattwil eine neue Hausarztpraxis eröffnen. Er ist überzeugt, dass das Angebot eines zusätzlichen Hausarztes in Wattwil von der Bevölkerung geschätzt werde. Denn gerade in ländlichen Gebieten wie dem Toggenburg suchen die Patienten zuerst Rat beim Hausarzt.

Schläpfers Platz im Ärztehaus Nesslau übernimmt Jürg Winnewisser. Bis im September ist er als Chefarzt für Innere Medizin im Spital Wattwil tätig. Ab Oktober schliesst er sich der Praxisgemeinschaft Wiese an. «Ich freue mich darauf, einen grossen Teil meiner Arbeitszeit direkt mit den Patienten zu verbringen.» Jürg Winnewisser kennt von seiner Tätigkeit die in Nesslau praktizierenden Ärzte. «Ich bin überzeugt, dass wir ein gutes Team sein werden», sagt er. Den Wechsel nach über 30 Jahren vom Spital in eine Praxis betrachtet Jürg Winnewisser als nicht zu unterschätzende, jedoch auch spannende Herausforderung. Die Patienten werden sich dabei zu einem grossen Teil nicht grundlegend unterscheiden. Viele sind ältere Personen und weisen oft mehrere, meist chronische Krankheiten wie zum Beispiel Alterszucker, Herz- und Gefässerkrankungen sowie Rücken- und Gelenkschmerzen, und zunehmend auch Krebserkrankungen auf. Manchmal ist es sinnvoll oder nötig, Patienten ins Spital oder zu Spezialärzten weiterzuweisen, zum Beispiel bei gewissen Notfällen, Knochenbrüchen, teilweise bei Kindererkrankungen oder speziellen Situationen.

Vertrauen und Offenheit

Gerade aufgrund seiner langjährigen Zusammenarbeit mit Hausärzten hat Jürg Winnewisser grossen Respekt vor deren Arbeit. «Für die Beziehung zwischen Patient und Hausarzt sind Vertrauen, Respekt und Offenheit am wichtigsten», findet Jürg Winnewisser. Oft sind für Patienten neben ihrer Krankheit andere Probleme, Wünsche und Ziele ebenso wichtig. Der Hausarzt, der den Patient oft am besten kennt, kann dies bei der Planung der Behandlung einbeziehen und Patienten auch beraten. «Dabei muss nicht immer streng nach dem Lehrbuch vorgegangen werden.» Je nach Situation soll die Behandlung zusammen mit Spezialisten und Spitälern erfolgen. Dem Hausarzt kommt dabei im Ärztenetzwerk eine zentrale Rolle zu.

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