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WECHSEL: Ein neuer Pfarrer für Ebnat-Kappel

Nach dem Abgang von Thomas Thalmann suchte die Seelsorgeeinheit Oberes Toggenburg einen neuen Pfarrer. Sie wurde nun fündig. Emil Hobi wurde am Sonntag in Ebnat-Kappel einstimmig gewählt.
Freuen sich: der neue Pfarrer Emil Hobi (links) und der Präsident des Kirchenverwaltungsrats Peter Burkhard anlässlich der Versammlung in Ebnat-Kappel. (Bild: Stefan Füeg)

Freuen sich: der neue Pfarrer Emil Hobi (links) und der Präsident des Kirchenverwaltungsrats Peter Burkhard anlässlich der Versammlung in Ebnat-Kappel. (Bild: Stefan Füeg)

In der heutigen Zeit ist es nicht einfach, einen Pfarrer für die eigene Pfarrei zu finden. Die Seelsorgeeinheit Oberes Toggenburg konnte aber bereits im Fe­bruar mit Freude feststellen, dass der Bischof einen geeigneten Kandidaten vorschlug. Emil Hobi (1959), derzeit Pfarrer der Seelsorgeeinheit Walensee, wird ab diesem Herbst dieses Amt im Toggenburg versehen. Er stellte sich am Sonntag während der Kirchbürgerversammlung den knapp 40 Personen mit launigen Worten vor. Unter anderem meinte er. «Ich wechsle ja nur die Seite der Churfirsten.» Was wiederum Peter Burkhard veran­lasste, als Präsident des Kirchenverwaltungsrates zu bemerken, dass er, Hobi, nun auf die schönere, die goldene Seite wechseln werde.

«Ich möchte in den Bergen leben»

Zu seinem Werdegang erklärte Hobi, dass er in Flums aufgewachsen sei, sein Studium der Theologie habe er so weit wie möglich von der Schweiz weg in einer deutschsprachigen Uni absolvieren wollen. Deshalb sei er nach Wien gegangen. «Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, ein zusätzlicher Grund, hierher zu kommen, ist auch, dass ich schlicht in den Bergen leben will.»

Rechnung schliesst ausgeglichen ab

Nebst der Pfarrerwahl standen die Rechnung und das Budget sowie der Steuerplan auf der Traktandenliste. Alle drei Traktanden konnten innert kürzester Zeit abgeschlossen und genehmigt werden. Die Rechnung des vergangenen Jahres schliesst praktisch ausgeglichen. Das Budget sieht ein Defizit von gegen 60000 Franken vor, und die Steuern werden bei 27 Prozent gelassen. Burkhard machte die Anwesenden aber noch darauf aufmerksam, dass er sein Amt als Präsident im kommenden Jahr zur Verfügung stellen wird. Er könne aber bereits jetzt mitteilen, dass ein geeigneter Nachfolger bereitstehe. Nach der innert kurzer Zeit verlaufenen Bürgerversammlung wurde gemeinsam beim und im Michaelshaus noch ein offerierter Apéro genossen.

Stefan Füeg

redaktion@toggenburgmedien.ch

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