Wechsel der Stellenleitung im Sozialdienst

Im Johanneum in Neu St. Johann leben Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Menschen mit Behinderung. Sie gehen zur Schule, absolvieren eine Ausbildung, arbeiten in geschützten Werkstätten und einige verbringen auch ihren Lebensabend hier.

Karin Zgraggen
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Gerd Rümmler Sozialarbeiter FH Ehemaliger Leiter

Gerd Rümmler Sozialarbeiter FH Ehemaliger Leiter

Im Johanneum in Neu St. Johann leben Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Menschen mit Behinderung. Sie gehen zur Schule, absolvieren eine Ausbildung, arbeiten in geschützten Werkstätten und einige verbringen auch ihren Lebensabend hier. In der Sonderschule finden bis zu 100 Kinder und Jugendliche mit einer geistigen Behinderung, Lernbehinderung und oder Verhaltensauffälligkeiten im Alter zwischen vier und 18 Jahren ihren Schulplatz.

Der interne Sozialdienst hat sich in über 30 Jahren stets weiterentwickelt. Es wurde aus der «nachgehenden Fürsorge» ein Konzept entwickelt, welches sich sowohl bei Präventionsaufgaben als auch der täglichen Unterstützung für alle Abteilungen des Johanneums bewährt hat.

Wachsende Anforderungen

Gerd Rümmler begann im Sozialdienst im Jahre 2000, im letzten Studienjahr der Ausbildung zum Sozialarbeiter FH. Vorher war er über fünf Jahre als pädagogischer Mitarbeiter einer Wohngruppe im Ausbildungsbereich tätig. Die Leitung des Sozialdienstes übernahm er dann ab 2005. Von 2005 bis 2015 stellte sich der Sozialdienst den ständig wachsenden Anforderungen, die sich einerseits aus den zunehmend komplexeren Aufgabenstellungen, in Bezug auf sich verändernde Klientel und andererseits aus den sich zuspitzenden politischen und ökonomischen Zwängen ergaben.

Auch im Bereich der Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, nach ihrer beruflichen Ausbildung im Rahmen der IV, wurden die Anforderungen an die zum Sozialdienst gehörende Fachstelle für Integration immer komplexer, da sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen immer schwieriger gestalten, besonders bei der Arbeitsplatzsuche im ersten Arbeitsmarkt. Deshalb wurde die Fachstelle im Jahre 2010 konzipiert und startete ab Januar 2011. Der NFA (Neuer Finanzausgleich); Integrations-/Inklusionstheorien und -diskussionen, das neue Kindes- und Erwachsenschutzrecht sowie die neue Sonderschulverfügung waren in den letzten Jahren Themen, die zum Teil an das Team erhebliche neue Anforderungen darstellen und damit andere Handlungsansätze erforderten, die nicht immer einfach umzusetzen waren.

Gut vernetzt

Der Sozialdienst leistet für alle Bereiche des Johanneums Support bei Fragen des Kindes- und Erwachsenenschutzrechtes, wie zum Beispiel Unterstützung bei der Antragstellung zur Errichtung einer Beistandschaft, finanziellen Fragen aller Art, Zusammenarbeit beziehungsweise Unterstützung der Beistände und Eltern der Klientinnen. Im Toggenburg, im Kanton St. Gallen sowie in der ganzen Ostschweiz sind wir gut vernetzt und haben viele Kontakte zu Amtsstellen, Jugendanwaltschaften, Sozialämtern, Kindes- und Erwachsenschutzbehörden. Der Sozialdienst ist aktiv in den ERFA-Gruppen der Region und der Ostschweiz eingebunden.

Nun ist die Zeit des Abschieds vom bisherigen Leiter Gerd Rümmler nach über 20 Jahren Tätigkeit im Johanneum und besonders im Sozialdienst gekommen, da er pensioniert wurde. Karin Zgraggen, Sozialarbeiterin FH, übernimmt die Leitung und arbeitet im Team mit Antonia Schmucki (Sozialarbeiterin in Ausbildung) und Alejandro Guzmán, Sozialarbeiter FH, zusammen. Dem neuen Team viel Erfolg und eine gute Zeit im Johanneum.

Johanneum, E-Mail: verwaltung@johanneum.ch, Telefon 071 995 51 51; Fax 071 995 51 52

Karin Zgraggen Leitung Sozialarbeiterin FH

Karin Zgraggen Leitung Sozialarbeiterin FH

Alejandro Guzmán Sozialarbeiter FH

Alejandro Guzmán Sozialarbeiter FH

Antonia Schmucki Sozialarbeiterin in Ausbildung (Bilder: pd)

Antonia Schmucki Sozialarbeiterin in Ausbildung (Bilder: pd)