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Wattwiler Vitaparcours wieder fit

Mit vereinten Kräfte stellten Freiwillige aus dem Turnverein Wattwil, dem Skiclub Ulisbach und dem FC Wattwil Bunt am Samstag den Vitaparcours auf der Pfanneregg in Stand und eröffneten die Saison gleich mit einem sportlichen Wettkampf.
Kathrin Burri
Wer rennt mit Wisi? Nicht viele wollten gegen den erfahrenen Läufer Wisi Steinbacher (links) antreten. (Bilder: Kathrin Burri)

Wer rennt mit Wisi? Nicht viele wollten gegen den erfahrenen Läufer Wisi Steinbacher (links) antreten. (Bilder: Kathrin Burri)

Wattwil. Wer am Samstagnachmittag nach der Arbeit beim Instandstellen des Vitaparcours noch überschüssige Kraft hatte, konnte sich mit Wisi Steinbacher, dem Läufer aus der Herren-Fitnessriege auf der Finnenbahn messen. «Wo isch denn au de Wisi wieder?», war denn wohl auch eine der Fragen, die am späteren Nachmittag auf dem kleinen Festplatz am Weg der Finnenbahn am meisten gestellt wurde. Die Antwort: Wisi war bereits beim Rundendrehen, beim Einlaufen.

Wettkampf zur Eröffnung

Frisch mit Sägemehl und Schnitzeln präpariert, fordert die Bahn mit ihren 333 Metern zum Einlaufen vor dem Absolvieren der fünfzehn Posten des Vitaparcours auf. «Schlagt den Wisi» war das Motto des kleinen öffentlichen Volksfestes. Gegner für den Läufer-Matador aus der Herren-Fitnessriege des Turnvereins Wattwil waren vorerst schwierig zu finden.

Schliesslich fanden sich doch einige, die es mit ihm aufnehmen wollten, so zeigte zum Beispiel Valentin Koller, was er drauf hat. Und tatsächlich, auf der Finnenbahn ist Wisi schlagbar. Unschlagbar bleibt er aber am Berg, da sind sich alle einig. Auch Kinder rannten mit oder massen sich an den zahlreichen verschiedenen Geschicklichkeitsposten.

Freiwilligenarbeit

Die Arbeiten im Wald scheinen ein Vergnügen zu sein. Die Freiwilligen aus den beteiligten Vereinen mitsamt ihren Kindern legten seit morgens um 8 Uhr Hand an. Werkzeuge und Material wurde vom Bauamt Wattwil zur Verfügung gestellt, ein grosser Sponsor ist die Raiffeisenbank und für das Mittagessen war die Gemeinde zuständig.

Gegen den frühen Nachmittag hin waren die Wege ausgebessert, das Sägemehl verteilt, die Posten renoviert und auf Standfestigkeit und Sicherheit geprüft. «Wir haben manchmal ganz verrückte Turner hier oben», sagte Fredli Rotach, Verantwortlicher des Vitaparcours aus dem Turnverein Wattwil, der die Trägerschaft des Vitaparcours inne hat.

Der Vitaparcours Wattwil steht weit oben auf der Liste der schönsten Parcours im Land und ist der erste, bei dem die Umstrukturierung der Bewegungsposten in Angriff genommen wurde.

Dank an alle Beteiligten

Sandra Fitzi, Präsidentin des Turnvereins Wattwil, dankte der Gemeinde Wattwil für ihre Unterstützung und lud die Behördemitglieder aus der politischen und der Schulgemeinde, Vertreter des Bauamts und der Raiffeisenbank zu einem Rundgang ein. Fredli Rotach hat schon als Kind in dem Wald gespielt, in dem einst das Kloster Pfanneregg stand.

Schon seit über 40 Jahren nutzt er ihn sowohl als Fitnessraum im Freien als auch als Ort der Ruhe und Einkehr. Begeistert führt er den Rundgang an.

Fredli Rotach schätzt den gemeinsamen Arbeitstag für die Instandsetzung im Frühling und er plant ihn umsichtig. Dazu steht er im Winter mit dem Förster in Kontakt. Er ist überzeugt von dem Konzept, auch Kinder und Jugendliche mit einzubeziehen. So würden sie eine Beziehung zu «ihrem» Vitaparcours aufbauen und Sorge dazu tragen.

Gemeinderätin Maria Kaiser und Schulrat Othmar Gübeli dankten den vielen Freiwilligen für die Instandhaltung des Vitaparcours und zeigten sich dankbar dafür, dass diese Anlage zur Benutzung bereit steht.

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