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WATTWIL: Zentrum zum Blühen bringen

Beim «Kickoff» im strömenden Regen bekannten sich Gewerbetreibende, Zentrumsanwohner und Gemeindevertreter zu einem neuen Erscheinungsbild des Zentrums.
Michael Hug
Kathrin Ott, Präsidentin Verein Zentrum Wattwil. (Bild: PD)

Kathrin Ott, Präsidentin Verein Zentrum Wattwil. (Bild: PD)

Michael Hug

redaktion@toggenburgmedien.ch

Erst pflügen und säen – dann ernten. Die Saat wird erst in den nächsten Jahren aufgehen, doch dann wird das Zentrum von Wattwil ein anderes sein. Ein schöneres, ein lebenswerteres und ein gewinnbringenderes. Rund um das Zentrum wird in den nächsten Jahren in der Gemeinde Wattwil fast eine halbe Milliarde für Bauwerke investiert, da darf die Gemeinschaft der Zentrumsanwohner, Gewerbe- und Ladenbetreibenden nicht abseits stehen und nur zuschauen.

Natürlich sei es erfreulich, wenn die öffentliche Hand in ein neues Spital, eine neue Kantonsschule, in die Renovation des Berufs- und Weiterbildungszentrums, die Sanierung und Neugestaltung des Thurverlaufs sowie in die Weiterführung der Umfahrungsstrasse investiere, sagte Kathrin Ott, neue Präsidentin des Vereins Zentrum Wattwil (ZW), am Kickoff-Event am Dienstagabend auf dem Bräkerplatz. Mit diesem wurde der Start zur Zentrumsaufwertung Wattwils begangen.

Doch sei es gerade letztgenanntes Projekt, das nebst allen Vorteilen die Gefahr berge, dass Passanten und potenzielle Kunden am Zentrum vorbeifahren, so Kathrin Ott.

Nicht nur zusehen, sondern anpacken

Nicht zusehen – anpacken. So lässt sich der Schlachtruf des Interessenvereins, der erst im Juni dieses Jahres gegründet wurde, zusammenfassen. Entgegen seinen Vorgängern, der Interessengemeinschaft Zentrum Igez und dem Handels- und Gewerbeverein HGV – welche beide im Frühling dieses Jahres liquidiert wurden – sind im Zentrum Wattwil auch Grundeigentümer und Anwohnende vertreten. Dem ZW stehen jährlich 250000 Franken zur Verfügung. Davon kommen 100000 Franken für vier bis sechs Jahre von der Gemeinde. Marc Bohnenblust, der gleichzeitig auch Kommunikationsbeauftragter der Gemeinde Wattwil ist, steht als Geschäftsführer zur Verfügung. Die Igez ist also tot – es lebe Zentrum Wattwil mit neuen Besen, neuem Elan und neuen Ideen. Marc Bohnenblust: «Es ist nun die Aufgabe des Vorstands, gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Wattwil wieder zum Blühen zu bringen!»

Mit Verweis auf den anhaltenden Regen meinte Bohnenblust lachend, dass ja die wichtige Arbeit des Giessens bereits gemacht werde. Der neue Geschäftsführer weiter: «Wir wollen Wattwil erneuern, wir wollen dass mehr Besucher, mehr Gäste, mehr Kunden kommen. Wattwil, das Toggenburg und der Rest der Ostschweiz sollen sich die Augen reiben, wenn sie sehen, wie sich dieses Wattwil in wenigen Jahren verändert hat.»

Alois Gunzenreiner, Gemeindepräsident und Vorstandsmitglied im ZW, wurde direkt und versprach: «In den nächsten Monaten wird das konkrete Auflagenprojekt zur Sanierung und Umgestaltung des Strassenabschnitts Poststrasse bis Kreisel ausgearbeitet werden. Die Gemeinde steht hinter der Initiative, kann jedoch nur eine Bühne bereitstellen, damit die übergeordneten Rahmenbedingungen genutzt werden.»

Diese übergeordneten Bedingungen, die Bau- und Renovationstätigkeit in den kommenden Jahren in und um Wattwil, seien Chancen, die vor Herausforderungen stellen. Die aber auch Schwung geben können für Veränderungen, so der Tenor am verregneten Dienstagabend im Zelt auf dem Bräkerplatz.

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