Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

WATTWIL: Zeigen, wie die Welt der Medien tickt

Im Kino Passerelle steht morgen Donnerstag die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten im Zentrum. Die Vorführung des Dokumentarfilms «Die Vierte Gewalt» wird mit einer Podiumsdiskussion ergänzt.
Der Schweizer Dokumentarfilm «Die Vierte Gewalt» vermittelt einen Einblick in die Medienbranche, die sich im rasanten Umbruch befindet. (Bild: PD / Outnow)

Der Schweizer Dokumentarfilm «Die Vierte Gewalt» vermittelt einen Einblick in die Medienbranche, die sich im rasanten Umbruch befindet. (Bild: PD / Outnow)

Nur noch wenige Tage dauert es bis zur Abstimmung über die No-Billag-Initiative. Da kommt ein Film wie «Die Vierte Gewalt» gerade recht. Der Dokumentarstreifen mit Nomination für den Prix de Soleure 2018 ist hochaktuell, denn er thematisiert die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten in der Schweiz. Es geht um Medienkonzentration, Abbau, Krise und Digitalisierung und eine Branche, die sich im rasanten Umbruch befindet. «Fake News, Lügenpresse-Vorwürfe, Sparmassnahmen auf den Redaktionen und die No-Billag-Abstimmung, dürfen uns nicht egal sein», heisst es auf der Website zum Film, der morgen Donnerstag ab 19.30 Uhr im Kino Passerelle in Wattwil gezeigt wird.

Stefan Schmid, Chefredaktor des St. Galler Tagblatts. (Bild: Benjamin Manser)

Stefan Schmid, Chefredaktor des St. Galler Tagblatts. (Bild: Benjamin Manser)

Ergänzt wird die Vorführung mit einer Diskussion, an welcher der Regisseur Dieter Fahrer sowie Stefan Schmid, Chefredaktor des St. Galler Tagblatts, mitwirken. Stefan Schmid war vor seinem Engagement in der Ostschweiz als Inlandchef der«Aargauer Zeitung» tätig gewesen. Der 40-Jährige gilt als einer der besten Kenner der Schweizer Medienszene.

Eine Biografie zwischen Faszination und Misstrauen

«Die Vierte Gewalt» ist eine ideale Möglichkeit, um einen Einblick hinter die Kulissen der Medien zu werfen. Veranschaulicht wird der Arbeitsalltag bei «Der Bund», «Echo der Zeit», «Watson» und «Republik». Die Dokumentation nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer laut Ausschreibung zudem auf eine persönliche Reise des Regisseurs mit. Dieser habe während seiner Schulzeit noch mit Schreibfeder und Tintenfässchen gekämpft und sich dann, wie wir alle, zum digitalen User entwickelt. «Dies ist eine cineastische Biografie zwischen Faszination und Misstrauen», steht passenderweise auf der Website zu «Die Vierte Gewalt» zu lesen.

Vierte Säule bei der Gewaltenteilung

Doch was hat es mit dem Titel des Films auf sich? Es handelt sich hierbei um einen informellen Ausdruck. Die öffentlichen Medien wie Presse und Rundfunk werden nämlich auch als «vierte Macht» oder «vierte Gewalt» bezeichnet, weil sie in einem System der Gewaltenteilung neben Exekutive, Legislative und Judikative eine entscheidende Rolle spielen. Zwar besitzen die Medien keine eigene Gewalt zur Änderung der Politik oder zur Ahndung von Machtmissbrauch. Doch durch Berichterstattung und öffentliche Diskussion können sie das Geschehen ebenfalls beeinflussen.

Anina Rütsche

anina.ruetsche@toggenburgmedien.ch

«Die vierte Gewalt»: Morgen Donnerstag, 1. März, 19.30 Uhr, im Kino Passerelle. Mit Podiumsdiskussion und Apéro. www.dieviertegewalt.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.