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WATTWIL: Zehn Jahre vom Turnfest geträumt

Vom 23. bis 25. Juni findet das Toggenburger Turnfest statt. Auf Grund der mehr als 4500 Anmeldungen zeichnet sich ein sportlicher Anlass der Superlative ab.
Beat Lanzendorfer
Die Rietwies ist eine von drei Sportstätten, auf denen die Wettbewerbe ausgetragen werden. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Rietwies ist eine von drei Sportstätten, auf denen die Wettbewerbe ausgetragen werden. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Beat Lanzendorfer

beat.lanzendorfer@ toggenburgmedien.ch

Vor zehn Jahren feierte der Turn- und Sportverein Wattwil (TSV) sein 150-Jahr-Jubiläum. Schon damals waren Bestrebungen im Gange, irgendwann das Toggenburger Turnfest zu organisieren. Dieses Kreisturnfest – der kantonale Turnverband umfasst die Kreise Toggenburg, Rheintal und Oberland – findet nur alle sechs Jahre statt. Im 2011 war es Kaltbrunn, das den turnerischen Grossanlass auf die Beine stellte. Ein Jahrzehnt, nachdem die Idee erstmals in den Köpfen herumschwirrte, beehren die Turner und Turnerinnen nun im Juni die Toggenburger Zentrumsgemeinde. Damit sich der TSV Wattwil mit keinen rechtlichen und finanziellen Begehrlichkeiten konfrontiert sieht, ist eigens der Verein «Toggenburger Turnfest 2017 Wattwil» gegründet worden.

Im Gespräch erklären OK-Präsident Walter Schlegel und Medienchefin Sandy Fitzi zum einen, was in den letzten Monaten passiert ist, zum anderen, was bis im Sommer noch alles ansteht. «Ursprünglich sind wir von etwa 3000 Turnerinnen und Turnern ausgegangen, Stand heute sind es mehr als 4500. Dieses Interesse übertrifft unsere kühnsten Erwartungen», zeigt sich Walter Schlegel begeistert. Die grosse Resonanz führt er darauf zurück, das in diesem Jahr keine grösseren nationalen Turnfeste auf dem Programm stehen.

Allein aus dem Kanton St. Gallen sind Anmeldungen von 80 Vereinen eingegangen. «Uns freut speziell das riesige Interesse aus der übrigen Schweiz, reisen doch Delegationen aus neun weiteren Kantonen an», ergänzt Sandy Fitzi. Dies führt zur erfreulichen Tatsache, dass rund die Hälfte der Turnenden aus dem Kanton St. Gallen, die andere Hälfte aus Gastkantonen kommt.

Der logistische Aufwand, der am vierten Juni-Wochenende erforderlich ist, sprengt alles bisher Dagewesene im Toggenburg. Benötigt werden rund 2000 Campingplätze und noch einmal so viel Unterkünfte in Militär- und Zivilschutzanlagen sowie in Turnhallen. «Wir haben von Bütschwil bis Nesslau jeden zur Verfügung stehenden Raum reserviert», meint der OK-Präsident mit einem Schmunzeln.

Die Wettkämpfe selber finden an drei verschiedenen Orten statt. Als Hauptort gilt die Grüen­au, wo unter anderem Geräteturnen, Gymnastik, Leichtathletik und Team Aerobic absolviert werden. Auf der Schomatten sind es dann auch die Leichtathleten und Nationalturner, die ihre Turnfestsieger ermitteln. Die Rietsteinhalle ist zur Hauptsache den Turnwettkämpfen vorbehalten. Weil in Wattwil selber zu wenig Hallen zur Verfügung stehen, geniessen die Volleyballer und Unihockeyaner sowie die Teilnehmenden des 3-Spiele-Turniers «35 plus» Gastrecht in Lichtensteig und Ebnat-Kappel.

Punkto Unterhaltung wird der Turnerfamilie einiges geboten. Die Markthalle wird zur Partyhalle. Unmittelbar daneben sorgen drei Festzelte für zusätzliche Kapazität.

Partnerschaft mit dem Energietal eingegangen

Als Partner des «Energietal Toggenburg» ist den Organisatoren ein nachhaltiges Turnfest wichtig. «Unsere T-Shirts sind fair produziert worden, darüber hinaus verbrauchen wir Ökostrom, berücksichtigen Lieferanten aus der Region, trennen den Abfall und benutzen wo immer möglich Mehrweggeschirr», klärt Sandy Fitzi auf. Eine Partnerschaft ist das OK auch mit den örtlichen und umliegenden Vereinen eingegangen. «Für diesen Mammutanlass können wir die rund 1500 benötigten Helfer nicht aus den eigenen Reihen rekrutieren», erklärt Walter Schlegel abschliessend. Noch dauert es mehr als drei Monate bis zum Startschuss. Die Vorfreude ist aber schon jetzt spürbar.

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