WATTWIL: Zahlreiche Höhepunkte in Gesang und Tanz

Die Trachtengruppe Wattwil lud am Samstag zu ihrem Heimatabend ein. Die Gäste liessen sich begeistern und kamen in Scharen. Am Schluss waren Organisatoren wie Gäste zufrieden.

Stefan Füeg
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Auch die Darbietungen der Kindertanzgruppe gefielen. (Bild: Stefan Füeg)

Auch die Darbietungen der Kindertanzgruppe gefielen. (Bild: Stefan Füeg)

Stefan Füeg

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Der grosse Saal im «Thurpark» war bis auf den letzten Platz gefüllt, als pünktlich der Vorhang auf die Seite geschoben wurde. Die Mitglieder der organisierenden Trachtengruppe selber machten den Anfang des vielfältigen und gehaltvollen Programmes. In zwei Tänzen zeigten die Frauen und Männer ihr Können. Vermutlich steckten da doch einige zusätzliche, nebst den normalen und wöchentlichen, Proben in den Beinen der mit den Trachten gekleideten Tänzer und Tänzerinnen. Für die Laien sei es erwähnt, dass es bei der Ausführung zwar leicht aussieht, die Folgeschritte, die rhythmischen Bewegungen aber müssen den Protagonisten praktisch ins Blut übergegangen sein, damit sie während des Tanzes genau im Bild sind.

Das Niveau steigerte sich im Laufe des Abends

«Bi de Chüe» sowie ein Walzer zeigten gleich zu Beginn des abendlichen Programms die Fähigkeiten der Trachtengruppe auf. Das nachfolgende Jodelduett der beiden jungen Sängerinnen Theres und Elsbeth, musikalisch begleitet von Dani, vermochte ebenfalls höchsten Ansprüchen zu genügen. Dann, wie an vielen Orten üblich, folgte ein weiteres Highlight: Die Kindertanzgruppe mit einem Zirkusmarsch sowie mit dem Stück «Muess das sy?» zeigte auf spielerische Art und Weise, dass auch der Nachwuchs bereits vorhanden ist. Das Musikalische und Tänzerische steigerte sich im Verlauf des Abends immer mehr, ebenso die Stimmung im übervollen Saal. Noch zweimal standen die Sängerinnen Theres und Elsbeth auf der Bühne, die Trachtengruppe selber zeigte noch eine Mazurka und ging dann zum Schluss ihrer Darbietung noch auf «den Rossbodä».

Während des Schwanks gab es viel zu lachen

Im zweiten Teil des Abends zeigte die Theatergruppe den dreiaktigen Schwank «Schön verwütscht» von Fritz Klein. Ein Stück, welches selbstverständlich die Lachmuskeln beanspruchte. Und wie es in solchen Stücken Brauch ist, geht es meist drunter und drüber, alles beginnt hektisch und chaotisch, und am Schluss kommt die ganze Sache meist gut heraus.

Sogar ein dritter Teil stand an diesem Samstag auf dem Programm. Denn die Verantwortlichen hatten es nicht unterlassen, auch an die Fitness der Gäste zu denken. Deshalb stand der Tanz für alle auf dem Programm. Daneben stand eine Kaffeestube den Durstigen zur Verfügung. Selbstverständlich wurde im grossen Saal auch das Kulinarische gepflegt.

Es war ein Abend, der wie aus dem Bilderbuch daherkam. Alle zeigten sich am Schluss zufrieden. Die Mitglieder des organisierenden Vereins mit dem Aufmarsch, die Gäste mit dem während Stunden Gebotenen.

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