WATTWIL: Wenn der Beifall der Lohn ist

Höhepunkt des Wisfestes am Wochenende vor Auffahrt war die dreimal aufgeführte Zirkusvorstellung.

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Die Schülerinnen und Schüler aus dem Quartier Wis in Wattwil feierten gemeinsam mit ihren Lehrpersonen, Eltern und Nachbarn das alle drei Jahre stattfindende Wisfest. Die dem Fest vor­ausgegangene Woche war eine ganz besondere für die Kindergarten- und Schulkinder des Schulhauses Wis. Sie lernten das vom Team des Circus Bengalo zusammengestellte Zirkusprogramm kennen, welches sie am Schluss aufführen würden.

Während sich die einen Kinder entscheiden mussten, welchen Part sie in der Zirkusvorstellung übernehmen möchten, machten sich die anderen an die weiteren Vorbereitungen für das Wisfest. Die Artisten feilten während dreier Tagen ihre Show bühnenreif, die weniger extrovertierten Kinder verfassten derweil eine Zirkuszeitung, bastelten oder stellten Köstlichkeiten für das Publikum her. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur mit der Unterstützung ihrer Lehrpersonen und der Profis vom Circus Bengalo rechnen, auch etliche Eltern packten tatkräftig mit an, das Schulquartierfest auf die Beine zu stellen.

Nach der Hauptprobe war es am Freitagabend so weit. Endlich hiess es «Manege frei!» und die «Wiskinder», vom Sechstklässler bis zum Kindergärtler, durften dem Publikum das Werk der Projektwoche präsentieren. Nach einem gelungenen Start folgten zwei weitere, gut besuchte Vorstellungen am Samstag. Verwandte und Bekannte verfolgten mit grossen Augen die Darbietungen der jungen Künstler. Sichtlich stolz zeigten die Sprösslinge ihre Balancierkünste und Geschicklichkeit, Beweglichkeit, Humor oder magische Fähigkeiten – jeder durfte sein Können zum Besten geben. Besonders schön anzusehen war, dass Gross und Klein Hand in Hand zusammenarbeitete. Während der Vorstellung ernteten die Artisten, Clowns, Zauberer und Helfer tosenden Applaus vom begeisterten Publikum. Schulleiter Rolf Keller bedankte sich bei allen Involvierten und merkte an, dass der viele Beifall die beste Entschädigung für die Vorbereitungen sei. Im Vorfeld hatten die Schulkinder bereits zahlreiche Handwerke wie Seifen, Spiele und sonstige Mitbringsel gebastelt, die während dem Fest verkauft wurden. Ausserdem hatte man auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt und eine Festwirtschaft betrieben. (pd)

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