Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

WATTWIL: Vom heimeligen ins moderne Zuhause

Kommenden Freitag öffnet das Tertianum Krone seine Türen für die Öffentlichkeit. Der grosszügige Neubau ist lichtdurchflutet, bunt, und die Bewohner fühlen sich wohl. Sie sind am 2. Oktober in das Gebäude gegenüber der alten Kronenwiese eingezogen.
Martina Signer
Einladend: Schon von aussen kommt das Tertianum Krone farbenfroh und freundlich daher. (Bilder: Martina Signer)

Einladend: Schon von aussen kommt das Tertianum Krone farbenfroh und freundlich daher. (Bilder: Martina Signer)

Die Gäste im Tertianum Krone frühstücken gerade. Sie bedienen sich am Buffet, suchen sich einen Platz und geniessen Gespräche oder essen ihren Zmorge in einer ruhigen Ecke für sich allein. Der Raum ist so grosszügig geschnitten, dass er beide Varianten erlaubt. Dieses Raumkonzept zieht sich durch das ganze Gebäude. Grosse Fenster lassen viel Licht hinein und was die Zimmer angeht, ist es den Bewohnern möglich, viele eigene Möbel mitzubringen, was vielen von ihnen den Umzug aus dem eigenen Zuhause in das moderne Wohn- und Pflegezentrum erleichtert hat.

Der Umzug war auch mit Ängsten verbunden

Am Empfang sitzt die stellvertretende Geschäftsführerin Domenica Bischof, die zum Rundgang durch den modernen Bau einlädt. Nächsten Freitag, 27. Oktober, am Tag der offenen Tür von 14 bis 17 Uhr, ist dies allen Interessierten möglich. In der obersten Etage, dem dritten Stockwerk, zeigt Bischof eines der Zimmer. «Am alten Standort hatten wir 23 Betten, nun sind es 36», sagt sie. Drei Zimmer sind gross genug für zwei Betten. Für Ehepaare, die gemeinsam einziehen, eine schöne Möglichkeit, weiterhin zusammenzuleben. Dies bestätigt auch Geschäftsführer Marcus Wille. «Es wurde uns bewusst, dass solche Zimmer für Ehepaare einem echten Bedürfnis entsprachen.»

Der Umzug am 2. Oktober habe gut geklappt, sind sich Domenica Bischof und Marcus Wille einig. Mittlerweile fühlten sich alle Bewohner wohl und gut aufgehoben. «Für einige war der Wechsel vom heimeligen ins neue, moderne Zuhause mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden. Doch schon jetzt schwärmen unsere Gäste vom neuen Wohnort.» Dazu trage sicherlich auch bei, dass das ganze Personal bis auf einige Neuzugänge dasselbe geblieben sei, hat Domenica Bischof beobachtet. Das habe den Bewohnern Sicherheit gegeben. «Sie haben es auch geschätzt, dass sie alle ihre Habseligkeiten hierher mitnehmen konnten.» Am schwierigsten sei der Umzug wohl eher für die Katze gewesen, gibt Domenica Bischof schmunzelnd zu. «Sie ist sich noch nicht ganz sicher, wo sie nun ein- und ausgehen darf, da der alte Standort so nahe ist.» Der Hase übrigens, der ziehe auch bald um.

Jedes Zimmer mit eigener Nasszelle

Der Rundgang geht vorbei an Stationszimmern, Aktivierungsräumen, Aufenthaltsmöglichkeiten auf jedem Stockwerk. Es darf ein Blick ins Pflegebad geworfen werden, wo Coiffeuse und Fusspflegerin regelmässig vorbeischauen. Die Zimmer verfügen alle über eigene Nasszellen mit Duschen und WC, wer aber ein Bad nehmen will, kommt hierher.

Geschäftsführer Marcus Wille freut sich besonders, dass auch jene Bewohner, die in der alten Kronenwiese noch in Zweitbettzimmern wohnen mussten, nun ein eigenes für sich allein beziehen konnten. «Man hat die Aufregung der Bewohner in der Woche vor dem Umzug gespürt», sagt er weiter. Doch viele, die noch mobil seien, hätten bereits im Vorfeld immer mal wieder die Baustelle besucht und während der Pausen mit den Bauarbeitern geplaudert. Für diejenigen, die weniger mobil waren, habe Domenica Bischof Fotos in der alten Kronenwiese aufgehängt, damit alle den Baufortschritt mitverfolgen konnten. «Die Bewohner haben rege Anteil genommen», sagt Marcus Wille. Der Umzug habe zwar viel Arbeit bedeutet, doch der Aufwand habe sich für alle Seiten gelohnt.

Tag der offenen Tür im Tertianum Kronenwiese am Freitag, 27. Oktober von 14 bis 17 Uhr.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.