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Wattwil und Krinau sagen klar Ja

WATTWIL/KRINAU. Die Gemeinden Wattwil und Krinau besiegelten gestern Sonntag endgültig ihre Vereinigung auf den 1. Januar 2013. In Krinau legten drei Viertel aller Stimmenden ein Ja in die Urne. In Wattwil fiel die Zustimmung mit über 85 Prozent noch deutlicher aus.
Sabine Schmid
Ab dem 1. Januar 2013 eine Gemeinde: Die Stimmbürger von Wattwil und Krinau haben der Gemeindevereinigung mit grossem Mehr zugestimmt. (Bilder: Sabine Schmid/Urs M. Hemm)

Ab dem 1. Januar 2013 eine Gemeinde: Die Stimmbürger von Wattwil und Krinau haben der Gemeindevereinigung mit grossem Mehr zugestimmt. (Bilder: Sabine Schmid/Urs M. Hemm)

Wattwil und Krinau werden ab dem 1. Januar 2013 eine Gemeinde sein. Dies ist das Resultat des Urnengangs von gestern Sonntag. Das Ergebnis ist in beiden Gemeinden deutlich ausgefallen: In Wattwil sagten 1161 von 1361 Stimmenden Ja zur Vereinigung, dies entspricht einem Anteil von 85,6 Prozent. In Krinau stand auf 85 von 113 Stimmzetteln ein Ja, also auf 75,3 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag in Wattwil bei 26,7 Prozent, in Krinau beteiligten sich 60,4 Prozent der Stimmberechtigten am Urnengang.

Erfreuliches Ergebnis

Die Gemeindepräsidenten, Alois Gunzenreiner von Wattwil und Madlen Früh von Krinau, waren sehr erfreut über das Ergebnis. In seiner Gemeinde habe sich bezüglich des Ja-Stimmen-Anteils nur wenig verändert seit der Grundsatzabstimmung im vergangenen September, sagte Alois Gunzenreiner. Weil diese damals bei 87 Prozent lag, sei er von einem deutlichen Resultat ausgegangen. Verringert, nämlich von 83,5 auf 75,3 Prozent, hat sich die Zustimmung in Krinau. Madlen Früh konnte sich dies nicht erklären. «Ich weiss nicht, ob dies ein Zeichen von einer gewissen Gleichgültigkeit ist, oder ob mehr Gegner der Vereinigung abgestimmt haben.» Trotzdem war sie sehr zufrieden mit dem Ausgang der Abstimmung. Dies, bestätigte sie, sei der einzig richtige und vernünftige Weg in die Zukunft von Krinau. Und die letztlich doch sehr deutliche Zustimmung sei besser für das Zusammenwachsen der beiden Gemeinden. Alois Gunzenreiner wertet diese klare Zustimmung auch als Bestätigung, dass der Gemeinderat das Prozedere im Vorfeld richtig abgewickelt hat. «Wir haben zuerst mit dem Kanton verhandelt, bevor wir die Urnenabstimmungen durchgeführt haben», erklärt er.

Mit grossen Schritten voran

Neun Monate bleiben den beiden Gemeinderäten, die sich bereits heute als Konstituierungsrat zusammensetzen, um die Gemeindevereinigung umzusetzen. Diese Zeit reiche, es gebe aber keine Reserven, sagte Alois Gunzenreiner, der diesem Konstituierungsrat vorsteht. Zu den wichtigsten Aufgaben gehören nun unter anderem, die Wahlen vom 23. September vorzubereiten und ein Budget zu erstellen, das an einer ausserordentlichen Bürgerversammlung im Herbst vorgelegt wird. Bereits am 16. Mai findet eine erste gemeinsame Bürgerversammlung statt. An dieser so genannten konstituierenden Bürgerversammlung stimmen die Bürgerinnen und Bürger über die Gemeindeordnung ab. «Diese ist die Basis für das Funktionieren der neuen Gemeinde», erklärte Alois Gunzenreiner.

Bereits vorher, nämlich Ende April, erfolgt die Gründung des Forums «Krinau aktiv». Es hat zum Ziel, die Dorfkultur zu stärken und die Interessen der Einwohner und der Vereine gegenüber dem neuen Gemeinderat und der Schulgemeinde zu vertreten.

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