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WATTWIL: Nachhaltigkeit wird vorgelebt

Die Gemeinde hat erneut das Label Energiestadt in Empfang nehmen dürfen. Den passenden Auftakt zur Zertifizierungsfeier bildete die Einweihung des Wärmeverbunds Wattwil der Thurwerke AG.
Marcel Sturzenegger, Gemeinderat Michael Steiger sowie Kurt Egger (von links). (Bild: PD)

Marcel Sturzenegger, Gemeinderat Michael Steiger sowie Kurt Egger (von links). (Bild: PD)

Zu den Meilensteinen auf dem Weg zur erneuten Zertifizierung als Energiestadt gehört in Wattwil sicher die Realisierung des Wärmeverbunds Wattwil (WVW) der Thurwerke AG. Das schreibt der Gemeinderat von Wattwil in einer Medienmitteilung. Die Gemeinde wirkte an der Projektentwicklung mit und hat im vergangenen Jahr den grossen Teil ihrer Gebäude sowie jener der Schulgemeinde an den WVW anschliessen lassen.

Die Heizzentrale im Flooz produziert aus Holzschnitzeln aus der Region jährlich bis zu 11000 Megawattstunden erneuerbare Wärme, die über ein Leitungsnetz den angeschlossenen Liegenschaften zugeführt wird.

Überdurchschnittliche Fläche an Fotovoltaik

Im Rahmen der Einweihung des WVW Mitte Mai fand deshalb auch die feierliche Verleihung des Energiestadt-Labels an Wattwil statt. Wie Michael Steiger, Präsident der Energiekommission und Gemeinderat, an der Labelübergabe resümierte, habe Wattwil auf dem vierjährigen Weg zur erneuten Zertifizierung weitere energiepolitische Erfolge erzielt. So lancierte die Gemeinde beispielsweise an der Toggenburgermesse TOM die Wassersparaktion «Ihr Handgriff spart Wasser».

Ebenso erfolgten die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs für die Verwaltung sowie die Realisierung von zwei Elektrotankstellen auf dem Parkplatz vor dem Gemeindehaus. Bemerkenswert ist auch die Fläche an installierten Fotovoltaikmodulen. Mit mehr als drei Quadratmetern pro Person liege sie in Wattwil rund dreimal höher als im schweizerischen Durchschnitt. Gemäss der Mitteilung seien insgesamt auf privaten und öffentlichen Liegenschaften des Gemeindegebiets über 28000 Quadratmeter Fotovoltaikmodule mit einer Leistung von total rund 4500 Kilowatt installiert.

Kurt Egger, Programmleiter Energie Schweiz für Gemeinden, stellte an der Zertifizierungsfeier neben den Anforderungen ans Label die Rolle der Gemeinden in der nationalen Energiepolitik in den Mittelpunkt seiner Rede. Marcel Sturzenegger, Leiter der Abteilung Energie des Amts für Umwelt und Energie des Kantons St. Gallen, unterstrich in seiner Würdigung die Bedeutung des Engagements von Gemeinden für die Energiepolitik des ganzen Kantons. Schliesslich durfte Michael Steiger das Label von Kurt Egger in einem feierlichen Akt entgegennehmen.

Weiterhin auf energiepolitischem Weg

Wattwil verfolge den eingeschlagenen energiepolitischen Weg auch in den nächsten Jahren. So möchte die Gemeinde dazu beitragen, die Produktion von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien weiter auszubauen. Ferner beabsichtige sie, weitere Ladestationen für Elektromobile zu initiieren und das Netz für den Langsamverkehr kontinuierlich zu prüfen und zu optimieren.

Zu den Zielen für die nächsten Jahre gehöre ausserdem die Neugestaltung der Bahnhof- und der Poststrasse und weiterhin würden erhöhte energetische Anforderungen in Sondernutzungsplänen gestellt. Mit den geplanten Massnahmen kann es Wattwil gelingen, in vier Jahren wiederum als Gemeinde ausgezeichnet zu werden, die eine nachhaltige, kommunale Energiepolitik vorlebt, umsetzt und mit ihrem verantwortungsvollen Handeln die Lebensqualität steigert und das Klima schont. (pd)

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