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WATTWIL: Kirche gemeinsam gestalten

Aus der Zukunftskonferenz vom November 2017 ist ein Kickoff-Anlass entstanden. Mitglieder der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Mittleres Toggenburg gestalten den gemeinsamen Weg.
Cecilia Hess-Lombriser
Die Teilnehmer führten ihre erste Sitzung gleich vor Ort durch. Es ging primär um organisatorische Fragen. (Bild: Cecilia Hess-Lombriser)

Die Teilnehmer führten ihre erste Sitzung gleich vor Ort durch. Es ging primär um organisatorische Fragen. (Bild: Cecilia Hess-Lombriser)

Zwei Dutzend Themen waren aus der Zukunftskonferenz hervorgegangen. Die Kirchenvorsteherschaft setzte sich mit den Resultaten auseinander und wählte acht davon als Vorschläge für den Kickoff-Anlass vom vergangenen Freitagabend. Es kamen rund 50 Frauen und Männer – die Jungen war rar –, die schliesslich eine Arbeitsgruppe wählten und zur ersten Sitzung im Kreis zusammenfanden. Bis im September werden sie nun Ideen entwickeln und sie am sogenannten Meilenstein-Anlass vorstellen. Pfarrer Daniel Klingenberg moderierte den Anlass.

«Wir sind gemeinsam unterwegs», wies Daniel Klingenberg auf die fusionierten Kirchgemeinden Wattwil, Lichtensteig und Krinau hin. Gemeinsam unterwegs sein heisst, sich anzunähern und kennenzulernen, Gemeinsamkeiten entdecken, sich von den anderen inspirieren lassen und neue Ideen entwickeln. «Wir müssen nicht die Kirchgemeinde Mittleres Toggenburg retten, denn wir haben die Kraft, die seit 2000 Jahren wirkt», sagte der Moderator.

Gemäss dem Neuen Testament sei die Kirche als Leib Christi zu verstehen, der aus verschiedenen Teilen bestehe, und jeder Teil sei gleich wichtig und trage zum Gesamtbild bei. Interesse und Lust sollten die Basis sein, sich an die Arbeit zu machen und herauszufinden, was trägt, was verändert, was erneuert werden kann. Jugendarbeiter Thomas Faes machte bewusst, dass die Ideen nicht in erster Linie nach aussen wirken müssten. «Wir dürfen uns auch fragen, was uns gut tut, was wir selber brauchen.»

Kinder und Jugend im Gottesdienst

Heiri Zweifel, Präsident der Kirchgemeinde, und Ursula Stäheli, Vizepräsidentin, erinnerten sich, dass an der Zukunftskonferenz tolle Ideen eingebracht, mit Lust und Fantasie entwickelt und auch gelacht wurde. Neues wagen und soziale Kontakte pflegen, wünschten sie sich für den Kickoff-Anlass. Um die Kontakte zu pflegen, war dem eigentlichen Anlass eine Aufwärmrunde mit Speis und Trank vorausgegangen.

Danach näherte sich Daniel Klingenberg in minutiösen Schritten der Bildung von Arbeitsgruppen an. Der «Grüne Güggel», ein Umweltmanagementsystem, das Kirchgemeinden hilft, ihre Umweltleistung zu verbessern, wurde schliesslich links liegen gelassen. Die grösste Gruppe entschied sich für «Kinder und Jugend im Gottesdienst». Weitere Themen der Arbeitsgruppen sind: Neue Formen für Gottesdienste, Treff für sozial Benachteiligte, Ferienwoche zu Hause, Glaubensschätze finden, gastfreundliche Kirche und Kirchenzentrum. Interessant war, dass die Kirchenvorsteherschaft mehr Gewicht auf das Kirchenzentrum gelegt hatte als die Anwesenden. Eine Arbeitsgruppe kam dennoch zustande. Vielleicht auch, weil inzwischen viele ihre Jacken und Mäntel angezogen hatten, denn in der Kirche zog es.

Eine lebhafte erste Sitzung

In der ersten Sitzung ging es gleich lebhaft zu und her. Die primäre Aufgabe war, den Auftrag zu klären, die Vorgehensweise zu besprechen, eine Ansprechperson zu wählen und jemanden, der protokolliert. Auch über Räume, Zeiten und Ressourcen wurde gesprochen. Es wurden Agenden gezückt oder beschlossen, einen Doodle einzurichten. Ausgerüstet mit einem Papier und einer Liste von Fragen und hilfreichen Telefonnummern machten sich die Teilnehmenden motiviert und angeregt auf den Heimweg. Doch zuvor gab es einen gemeinsamen Abschluss mit dem Lied «Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr euch weist», und es wurde auf den gelungenen Start angestossen.

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