WATTWIL: Jodelgesang aus lauter Freude

Die alljährlichen Frühlingskonzerte des Jodlerklubs Wattwil werden heuer am Freitag, 21., und Samstag, 22. April, im Thurparksaal durchgeführt.

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Auch dieses Jahr versprechen die Sänger des Jodlerklubs Wattwil in den Frühlingskonzerten eine spezielle Einlage. (Bild: PD)

Auch dieses Jahr versprechen die Sänger des Jodlerklubs Wattwil in den Frühlingskonzerten eine spezielle Einlage. (Bild: PD)

Auch in diesem Frühjahr haben die Sänger des Jodelklubs Wattwil um ihren Präsidenten Fredy Kuratli fleissig Proben besucht, um den Besuchern der alljährlichen Jodlerabende ein möglichst unterhaltsames, gefreutes Programm zu bieten. Wie üblich bereichern den Jodelgenuss ab 20 Uhr Gastformationen, welche sich durch ihre hohe Qualität auszeichnen.

Auch heuer laden die Wattwiler eine Formation aus der näheren Umgebung ein. Am Freitagabend überbringen Jodelleute aus dem oberen Toggenburg unter der bewährten Leitung von Willi Valotti eine Bereicherung der vorzüglichen Art. Der Natürlichkeit wird in den Vorträgen des Jodlerklubs Bergfründ Ennetbühl sehr viel Platz eingeräumt. Der Naturjodel gehört zu den Spezialitäten der Ennetbüehler. Dabei setzen sie vorwiegend auf überlieferte Melodien aus dem Toggenburg.

Älplerische Klänge aus dem Nidwaldnerland werden am Samstagabend vom Jodlerklub Wiesenberg, Dallenwil, erschallen. Gehörfällige Lieder und ­Naturjodelmelodien verschiedenster Komponisten stehen im Pro­gramm der urchigen Wie­­senberger. Der in der ganzen Schweiz bestens bekannte Verein wird von Silvia Windlin und Fredy Wallimann geleitet und absolviert einen Gegenbesuch bei den Wattwilern. Am Freitagabend wird nach dem Konzertblock die einheimische Kapelle Echo vom Wäldli für bodenständige Unterhaltung sorgen. In dieser traditionellen Formation ist mit Emil Alder ein Mitglied des Jodlerklubs Wattwil am Instrument. Am Samstag wird ein Handorgel­duett mit runden Klängen zum Tanz einladen. Das Ländlertrio Echo vom Vitznauerstock glänzt mit zügiger Rasse und spielt nicht wenige Melodien aus der eigenen Komponistenmappe.

Uraufführung aus dem Toggenburg

Heuer legt der Jodlerklub Wattwil den Schwerpunkt des Programms auf Melodien aus dem Toggenburg. Dabei soll das Pu­blikum sowohl mit frischen als auch älteren Kompositionen verwöhnt werden. Nebst traditionellen Naturjodelmelodien erklingen auch Schöpfungen aus der Feder ihres Dirigenten Ruedi Roth. Eine Uraufführung erlebt das Jodellied «D’Händ», in welchem auf die Bedeutung dieser fast unersetzlichen Körperteile hingewiesen wird. Mit möglichst viel gezeigter Jodelfreude und angepasster Dynamik soll das Pu­blikum ansprechend verwöhnt werden.

Alljährlich überrascht der Jodlerklub mit einer speziellen Einlage. Wo dieses Mal der Hase im Pfeffer liegt, soll aber noch nicht verraten werden. Wie schon im letzten Jahr: Den Besuchern wird wieder eine Tombola präsentiert, wie es an anderen Unterhaltungsabenden auch üblich ist. Speziell daran ist aber, dass ein Grossteil der Preise aus Fleisch besteht. Für Abwechslung sorgen zudem eine Jodlerbar und eine Kafistobe. Ebenfalls kann ab 18.30 Uhr im Thurpark ein Nachtessen eingenommen werden. Jetzt schon heisst Sie der Jodlerklub Wattwil herzlich willkommen und freut sich auf Ihren Besuch. (pd)

Lohnenswert ist eine Platzreservation: Möglich ab 10. April, jeweils ab 18 Uhr, unter der Telefonnummer der Familie Trudi und Hansueli Scherrer, Nesslau, Telefon 071 994 19 84.