WATTWIL: Jetzt wird die Zukunft gefeiert

Die Diplomfeier der Gesundheitsberufe fand kürzlich am Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg (BWZT) statt. Den Absolventinnen und Absolventen wurde viel Freude im schönen Beruf gewünscht.

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Die besten Absolventinnen Fage und AGS: Anita Ackermann, 5,0; Sandra Gassler, 5,2; Anja Federspiel, 5,2; Julie Bürkli, 5,5; Katharina Kestawitz 5,1, (hinten von links). Sheryl Bürge, 5,5; Livia Schönenberger, 5,0; Antonia Huber, 5,2; Rahel Brander, 5,2; Naemi Mülhaupt, 5,2; Anja Rimensberger 5,2, sowie Amanda Marty, 5,3, (vorne von links). (Bild: PD)

Die besten Absolventinnen Fage und AGS: Anita Ackermann, 5,0; Sandra Gassler, 5,2; Anja Federspiel, 5,2; Julie Bürkli, 5,5; Katharina Kestawitz 5,1, (hinten von links). Sheryl Bürge, 5,5; Livia Schönenberger, 5,0; Antonia Huber, 5,2; Rahel Brander, 5,2; Naemi Mülhaupt, 5,2; Anja Rimensberger 5,2, sowie Amanda Marty, 5,3, (vorne von links). (Bild: PD)

56 Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit (Fage) sowie zehn Assistentinnen Gesundheit und Soziales (AGS) haben die Lehre erfolgreich abgeschlossen. Bei den Fage schlossen 28 Absolventinnen mit einer Note 5 oder ­höher ab, bei den AGS waren es vier. Am Freitag wurde in Wattwil gefeiert. Nach der zwei- oder dreijährigen Lehrzeit schlossen die Kandidatinnen und Kandidaten das Qualifikationsverfahren am BWZ Toggenburg erfolgreich ab.

Astrid Zehnder, Abteilungsleiterin der Gesundheitsberufe am BWZT, durfte die erfolgreichen Fage und AGS, deren Ausbildungsverantwortliche und Angehörige sowie zahlreiche Gäste in der feierlich geschmückten Sporthalle der Berufsfachschule in Wattwil willkommen heissen. Mit Freude und Stolz begrüsste sie den Rektor des BWZ, Matthias Unseld, und Regierungsrätin Heidi Hanselmann, die Vorsteherin des Gesundheitsdepartements sowie Barbara Frei, Chefexpertin und Verantwortliche für den Ablauf des Qualifikationsverfahrens. Umrahmt wurde die feierliche Veranstaltung von der Big Band der Musikschule Toggenburg, unter der Leitung von Michel von Niederhäusern.

Nach der Begrüssung begann Unseld seine Rede mit einem Blick zurück, denn bereits in Persien wurde vor 800 Jahren festgestellt, dass man nicht aufhören kann, sich zu bilden. «Wer aufhört zu lernen, ist alt oder wird alt aussehen», so die Quintessenz von Matthias Unseld. «Wir feiern heute unsere Zukunft», munterte der zufriedene Rektor alle Anwesenden auf und gratulierte den Diplomandinnen und Diplomanden zu den sehr guten Resultaten. Regierungsrätin Heidi Hanselmann gratulierte den jungen Berufsleuten zu den bestandenen Prüfungen auf eine eindrückliche und spezielle Art. Mit fünf Zahlen begann sie ihre Rede und verstärkte so die bereits herrschende Spannung noch mehr. Mit Zitaten von gebildeten Menschen, einem Videoausschnitt vom Tanz der Vampire sowie Richtig-Falsch-Fragen mit verschiedenen Lösungen, je nachdem welchen Gesichtspunkt man einnimmt. Mit der Geschichte vom Mönch und der Zukunft rundete sie ihre Rede ab und löste das Zahlenrätsel auf. Heidi Hanselmann wünschte den neu Ausgebildeten viel Glück und viel Freude im schönen und anspruchsvollen Beruf und empfahl allen, empathisch auf Menschen zuzugehen.

Barbara Frei zeigte in einem Rückblick die drei Meilensteine des Qualifikationsverfahrens auf. So erwähnte sie die IPA, die individuelle praktische Arbeit im Betrieb, die Berufskundeprüfung und die Prüfung im Fach Allgemeinbildung. «Tage wie diese soll man feiern», dies die Aufforderung der Chefexpertin.

Den Höhepunkt der Feier bildete die Übergabe der eidgenössischen Fähigkeitszeugnisse EFZ und EBA an die Diplomanden und Diplomandinnen. (pd)