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WATTWIL: Individuellere Narkose

Jürgen Schäfer hat rund ums Thema moderne Anästhesie informiert. Der rege und persönliche Austausch mit dem Publikum hat gezeigt, wie sehr das Thema interessiert.
Der Anästhesist Jürgen Schäfer informierte über moderne Anästhesie. (Bild: PD)

Der Anästhesist Jürgen Schäfer informierte über moderne Anästhesie. (Bild: PD)

Dank der modernen Anästhesie ist es heutzutage möglich, operative Therapien auch bei sehr kranken Menschen in allen Altersgruppen – also vom Neugeborenen bis zum Hochbetagten – durchzuführen. Dass die Anästhesie so sicher geworden ist, liegt auch an der Spezialisierung in der Medizin. Für die Durchführung und Überwachung von Narkosen sind Fachärzte und diplomierte Pflegeexperten Anästhesie zuständig. Ausserdem trägt die Entwicklung moderner Narkosemedikamente und der entsprechenden Medizintechnik entscheidend zur Qualität der Anästhesie bei. Hat man früher noch zu Lachgas und Äther gegriffen, so ist es heute möglich, eine auf den Patienten individuell abgestimmte Anästhesie mit anschliessend kurzen Aufwachphasen durchzuführen. Jürgen Schäfer, Chefarzt Anästhesie der Spitalregion Fürstenland Toggenburg, führte in verständlicher und bildhafter Sprache durch sein Referat mit dem Titel «Der sichere Weg durch die Narkose».

Tiefschlaf – dem Bedarf des Patienten angepasst

Die Narkose erfolgt heutzutage meist intravenös, das heisst durch Injektion über eine Venenleitung. Die modernen Medikamente führen sehr rasch zum Erreichen des Tiefschlafes und erlauben nach deren Abschalten am Ende der Operation ein Erwachen innerhalb weniger Minuten. Die moderne Technologie macht es zudem möglich, die Narkosetiefe während des gesamten Eingriffs zu beobachten. Aber auch der Kreislauf des Patienten sowie die Sauerstoffzufuhr werden während der Operation lückenlos überwacht.

Für die Vorbereitung der Narkose ist ein Vorgespräch mit dem Patienten notwendig. Erfahrungen des Patienten bei früheren Narkosen, aber auch die Begleiterkrankungen des Patienten und damit verbundene Medikamenteneinnahmen, gehören abgeklärt. Zudem wird ein Untersuch der Herzgeräusche und die Überprüfung der körperlichen und psychischen Belastbarkeit des Patienten durchgeführt.

Nicht immer muss es eine Narkose sein

Aber nicht immer ist eine Narkose notwendig. Jürgen Schäfer zeigte die vielfältigen Möglichkeiten der Regionalanästhesie. Dabei werden örtliche Betäubungsmittel in die Nähe von Nerven gespritzt. Die entsprechenden Nerven werden durch Ultraschall-Untersuchung sichtbar gemacht. Durch Einbringen eines sehr dünnen Schmerzkatheters können diese Methoden auch für die Schmerzbehandlung nach Operationen genutzt werden. Dem Anästhesisten gelang es, Klarheit zu schaffen und Empfehlungen abzugeben. (pd)

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