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WATTWIL: In Weiterbildung investiert

Die Spitex Mittleres Toggenburg hielt vergangenen Freitag im Thurpark ihre Mitgliederversammlung ab. Mit Ausbildung und Innovation ist sie für die Zukunft gerüstet.
Patricia Wichser
Die erste Tischmesse für ambulante Dienstleistungen stiess auf Interesse. (Bild: Patricia Wichser)

Die erste Tischmesse für ambulante Dienstleistungen stiess auf Interesse. (Bild: Patricia Wichser)

Patricia Wichser

redaktion@toggenburgmedien.ch

Helene Spielhofer, Präsidentin der Spitex Mittleres Toggenburg, blickte auf ein ereignisreiches 2016 zurück. Zentrale Themen waren die Weitbildung der Mitarbeiterinnen, aber auch die Konstituierung eines neuen Vorstandes und zukunftsgerichtet: der Einsatz von Arbeitsgruppen, welche ein neues Dienstleistungsangebot zur Entlastung von Angehörigen prüften.

Bei der Weiterbildung absolvierten Annelies Artho und Margrit Hartmann den Vorbereitungslehrgang zur Langzeitpflege und -betreuung. Trudi Fischer und Nadine Högger schlossen den interdisziplinären Lehrgang «Palliative Care» ab.

Die Spitex Mittleres Toggenburg schaut nach vorne. Die Jahresziele sind klar: Es handelt sich um die Einführung und Umsetzung des Konzeptes «Palliative Care» sowie die Einführung des neuen Leistungsangebots in den Bereichen «Betreuung» und «Anstellung von pflegenden Angehörigen».

Das Leistungsangebot hat sich erweitert. Neu wird das «Service Plus» angeboten, welche hauswirtschaftliche Hilfe, Begleitung und Betreuung, ohne ärztliche Verordnung, umfasst. Das Angebot kann im Stundentarif (hauswirtschaftliche Zusatzleistung oder Nachtdienst) oder als Pauschalangebot genutzt werden. Die Spitex bietet dies an, um Angehörige zu entlasten oder um einen kurzfristigen Einsatz abzudecken. «Es ist ein Versuch, hinter dem wir stehen können», erklärt Helene Spielhofer zum gutabgeklärten Angebot.

In den nächsten drei Jahren wird eine Arbeitsgruppe allumfassend die Organisationsform, den Aufbau und die Abläufe überprüfen, dies um den externen und internen Veränderungen gerecht zu werden.

Anstellung von pflegenden Angehörigen

An der Versammlung wurde ein Pilotprojekt vorgestellt, und zwar geht es dabei um die Anstellung von pflegenden Angehörigen. «In vielen Spitexorganisationen in den Kantonen Zürich und Bern wird das schon realisiert», erklärte Helene Spielhofer. Sie erläuterte die genauen Voraussetzungen für eine solche Anstellung und die Win-win-Situation, welche sich daraus ergibt.

Die Kumulation verschiedener Umstände, unter anderen die Aus- und Weiterbildungskosten, die Abnahme der Einsatzstunden (speziell im ersten Quartal) und der erhöhte Anteil von Kurzeinsätzen, führten dazu, dass der Reinverlust vor der Fondszuweisung 38422.75 Franken betrug. Im Jahr 2017 rechnet man wieder mit einem moderaten Wachstum, mit gleichbleibenden Betriebskosten und keinen höheren Investitionskosten.

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