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WATTWIL: Gemeinsam an Zukunft arbeiten

An der Hauptversammlung des Vereins Sprachförderzentrum Toggenburg bedankte sich Präsidentin Gisela Seiler für die hohe Qualität des Zusammenwirkens. Noch stehen weitere Herausforderungen an.
Peter Küpfer
Die neue Institutionsleiterin Susanne Heuberger berichtet noch nicht über die ersten 100 Tage, aber über die ersten 10 Wochen. (Bild: Peter Küpfer)

Die neue Institutionsleiterin Susanne Heuberger berichtet noch nicht über die ersten 100 Tage, aber über die ersten 10 Wochen. (Bild: Peter Küpfer)

Peter Küpfer

redaktion@toggenburgmedien.ch

Nach den rassigen Klängen des Jugendblasensembles der Musikschule Toggenburg (Leitung Michel von Niederhäusern) wurden die Traktanden ruhig und zügig behandelt. Im Jahresbericht des Vorstands ging Präsidentin Gisela Seiler auf einzelne Aspekte der neuen Bedingungen ein. Während über die Reduzierung des Platzangebots an der Sprachheilschule bereits informiert wurde, ist im Bereich Einzugsgebiet und Aufgabenteilung noch etwas Spielraum, den das Sprachförderzentrum im guten Kontakt mit den kantonalen Zuständigkeiten beharrlich bearbeitet. Die vom Kanton fälligen Entscheide sind in nächster Zukunft zu erwarten. Daraus ergeben sich für das Sprachförderzentrum zum Teil gewichtige finanzielle Konsequenzen. Nach der Evaluation des Finanzierungsmodells erfolgt nun dessen Überarbeitung. Die Ergebnisse dieser «Feinjustierung» sollten bald bekannt sein, denn das Budget 2018 muss auf dem neuen Konzept beruhen. Dabei haben die Bemühungen des Vereins zur Garantierung der traditionell hohen Qualität seiner Leistungen bereits Früchte getragen. So gewährt der Kanton der Schule nun doch die Führung eines eigenen Diensts «Beratung und Unterstützung Sprache». Er richtet sich primär an Regelschulen und steht Eltern, Kindern, Lehrpersonen und Schulbehörden überall im Einzugsgebiet kostenlos zur Verfügung.

Ertragsüberschuss im vergangenen Jahr

Mit Befriedigung wies die Präsidentin auf den positiven Abschluss der Jahresrechnung für das vergangene Jahr hin. Es wurde ein Ertragsüberschuss von rund 190000 Franken erzielt. Er geht, neben der gebotenen Sparsamkeit in der Verwendung der Mittel, vorwiegend auf zwei Umstände zurück. Einmal besuchten mehr Schülerinnen und Schüler die Sprachheilschule als bei der Budgetierung angenommen. Sodann fielen die Löhne und damit auch die Sozialleistungen tiefer aus als veranschlagt. Die Präsidentin zeigte sich erfreut dar­über, dass die Erfolgsrechnung auch mit den schon geltenden leistungsabhängigen Pauschalen positiv abschloss. Das neue Budget wurde dem Amt für Volksschule ausgeglichen vorgelegt. In allen Geschäften folgte die Versammlung den Anträgen einstimmig. Mit der diesjährigen HV waren auch Wechsel im Personellen verbunden. So bedankte sich die Präsidentin bei Markus Egger, der nach dem Rücktritt von Madlen Ingber interimistisch als Institutionsleiter in die Bresche gesprungen war. Mit Bedauern nahm Gisela Seiler vom Rücktritt von Rita Kägi Feller aus dem Vorstand Kenntnis und würdigte ihre 16 Jahre Wirken und Engagement für die Sprachförderung. Die Versammlung ernannte das langjährige Vorstandsmitglied mit grossem Applaus zum Ehrenmitglied.

Rosen für die neue Institutionsleiterin

Zehn Rosen erhielt die neue Institutionsleiterin Susanne Heuberger, je eine für jede Woche bereits absolvierter Tätigkeit in ihrem neuen Aufgabenbereich. In ihren Dank schloss die Präsidentin alle Mitarbeitenden ein und erinnerte daran, dass grosse Herausforderungen nur gemeinschaftlich gelöst werden können. Sie zeigte sich allen Mitwirkenden gegenüber dankbar dafür, dass dieser Geist sich auch im vergangenen Jahr in viel Engagement und hoher Qualität manifestiert habe.

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