WATTWIL: Gebietsfremde Pflanzen bekämpfen

Im Rahmen der geplanten Thursanierung müssen diverse Vorbereitungsarbeiten geleistet werden.

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Das drüsige Springkraut gehört zu den invasiven Pflanzen. (Bild: PD)

Das drüsige Springkraut gehört zu den invasiven Pflanzen. (Bild: PD)

Zu den Vorbereitungsarbeiten zählt die frühzeitige Bekämpfung von gebietsfremden, eingeschleppten Pflanzenarten, die sich schnell ausbreiten und die einheimische Flora verdrängen, die sogenannten «invasiven Neophyten». Dies schreibt die St. Galler Staatskanzlei in einer Medienmitteilung. Mit der Sanierung, welche der Kanton St. Gallen plant, wird der heute sehr strukturarme Flussraum der Thur eine natürliche, ökologische Dynamik und Vielfalt erhalten. Damit wird er als Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen wertvoller. Die Bekämpfung von invasiven Neophyten ist hierbei eine wichtige Massnahme. Diese Pflanzen sollen entfernt oder mindestens an einer weiteren Ausbreitung gehindert werden. Wie die Staatskanzlei schreibt, wurde eine Gartenbaufirma beauftragt, bis Ende Juli invasive Neophyten am Thurufer in Wattwil zu entfernen. Der Kanton folgt damit der Freisetzungsverordnung des Bundes. Zudem können mit dieser Massnahme teure Entsorgungskosten für betroffene Böden gespart werden.

Betroffene Anstösser werden informiert

Um gegen unerwünschte Neophyten wirkungsvoll vorgehen zu können, müssen diese Pflanzen grossflächig bekämpft werden. Deshalb werden Eigentümer und Mieter von Privatgrundstücken entlang der Thur informiert, auf deren Grundstücken invasive Neophyten erkannt werden. Auf Wunsch der betroffenen Eigentümer und Mieter werden auch auf ihren Privatgrundstücken gebietsfremde Pflanzenarten entfernt. (sk)