WATTWIL: Ein Einblick für Nachbarn

Die Erweiterung und Erneuerung des Spitals Wattwil läuft auf Hochtouren. Die SRFT hat die Anwohnerinnen und Anwohner zur Besichtigung der Baustelle eingeladen. Diese erhielten Einblick in den neuen Bettentrakt.

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Sacha Vaucher, Projektleiter Bau SRFT, führt eine Gruppe von Anwohnerinnen und Anwohnern durch das entstehende Restaurant im Neubau des Spitals Wattwil, der in einem Jahr eröffnet werden soll. (Bild: PD)

Sacha Vaucher, Projektleiter Bau SRFT, führt eine Gruppe von Anwohnerinnen und Anwohnern durch das entstehende Restaurant im Neubau des Spitals Wattwil, der in einem Jahr eröffnet werden soll. (Bild: PD)

Der Erweiterungsbau des Spitals Wattwil wächst seit Anfang des Jahres Stockwerk um Stockwerk in die Höhe. Die Anwohnerinnen und Anwohner bekommen nicht nur das Wachstum des neuen Bettentraktes aus der Nähe mit, sie erleben auch den regen Betrieb der Bauunternehmen. Das baldige Erreichen der Aufrichte hat die Spitalregion Fürstenland Toggenburg (SRFT) zum Anlass genommen, die Anwohnerschaft zur Besichtigung der Baustelle einzuladen.

26 Anwohnerinnen und Anwohner erhielten in diesem Rahmen Informationen zum Erweiterungs- und Erneuerungsprojekt aus erster Hand und Antworten auf interessierte Fragen. Leiter Bau SRFT Yves Bürgler und Projektleiter Bau SRFT Sacha Vaucher führten durch die entstehenden Räumlichkeiten. Sie erläuterten, dass neben der Aufrichte des Bettentraktes auf einem Nebenschauplatz die Erstellung eines Medienkanals im Gange ist: Hier wird der Zugang für sämtliche haustechnischen Leitungen zum Bestand sichergestellt. Ein dritter Baukran wurde jüngst aufgestellt, um Material in die Baustelle zu transportieren. So kann der Innenausbau in den unteren Stockwerken bereits beginnen, während die oberen Stockwerke betoniert werden. Auch das gleichzeitige Arbeiten von allen Gewerken gewährleistet einen kontinuierlichen Baufortschritt.

Grosszügige Räume mit Aussicht

Der Zugang zur Baustelle erfolgte übers Erdgeschoss, wo sich die Anwohner im künftigen Restaurant wiederfanden. Bislang von aussen sichtbar, beeindruckte es von innen: Die grosszügigen Masse des Restaurants und der Terrasse waren erkennbar, ebenso konnte die Aussicht übers Tal bis zu den Churfirsten genossen werden. Im ersten Obergeschoss, das wie die weiteren zwei Geschosse die Bettenstationen umfasst, brauchte es etwas Vorstellungsvermögen, um die neuen, talseitig liegenden Patientenzimmer zu erahnen. Hangseitig werden Stationszimmer, Medikamentenräume und Ärztebüros eingerichtet. Die Räume sind so angelegt, dass die betrieblichen Abläufe optimiert werden. Im zweiten Untergeschoss des Gebäudes werden sich dereinst die Fachkräfte der nichtmedizinischen Berufe bewegen. Dieses Geschoss wird die gesamte Haustechnik beinhalten, also Lüftungsraum, Heizzentrale und ­Sanitäranlagen. Zusammen mit Behandlungszimmern der Physiotherapie bildet die Gastronomieküche das erste Untergeschoss, das ebenerdig an den Park- und Erholungsbereich angrenzt. Hier wird zurzeit ein Retentionsbecken angelegt, über das Regenwasser dosiert abfliessen kann. Der Bezug des Bettentraktes ist für Sommer 2018 vorgesehen. (pd)

www.srft.ch