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WATTWIL: Die Schule wartet nicht auf den Kanton

Die Schulgemeinde Wattwil-Krinau sieht Handlungsbedarf bei der Schulanlage Risi. Darum wird ein Sanierungsprojekt ausgearbeitet. Falls der dafür notwendige Campus nicht realisiert wird, müsste das Projekt angepasst werden.
Sabine Schmid
Die Schulanlage Risi in Wattwil mit dem «Altbau» aus dem Jahr 1915 (vorne) und dem «Neubau» aus dem Jahre 1974 (hinten). (Bild: Urs M. Hemm)

Die Schulanlage Risi in Wattwil mit dem «Altbau» aus dem Jahr 1915 (vorne) und dem «Neubau» aus dem Jahre 1974 (hinten). (Bild: Urs M. Hemm)

«Es gibt keine Nachhaltigkeit ohne Entwicklung». So lautet der Leitsatz der Schule für das Jahr 2018. Wie viel derzeit entwickelt wird, damit die Schule für die Zukunft bereit ist, führte Schulratspräsident Norbert Stieger an der Vorgemeinde aus. Die geplanten Entwicklungen in der Gemeinde Wattwil – allen voran der Bau des Campus und der Gesamtsportanlage Rietwis – wirken sich auch direkt auf die Schule aus.


Schulhaus Risi muss erneuert werden

Bei der Schulanlage Risi – bestehend aus einem Gebäude aus dem Jahr 1915 und einem weiteren aus dem Jahr 1974 – sieht der Schulrat Erneuerungsbedarf. Dabei stehen die Integration eines Kindergartens und die Umfunktionierung einer Turnhalle in eine Aula im Raum. Weil aber der Kanton St. Gallen mit der Ausarbeitung der Vorlage des Campus in Verzug ist, fehlt der Schulgemeinde die Rechtssicherheit, um das Projekt Sanierung Schulanlage Risi voranzutreiben. Nichtsdestotrotz, sagte Norbert Stieger, werde ein Vorprojekt ausgearbeitet. Dies auf der Grundlage, dass der Campus in Wattwil realisiert wird.

Sagen die Stimmbürger im Februar 2019 Ja zu einem Ausführungskredit, kann die Sanierung der Schulanlage Risi bis Ende 2021 realisiert sein. Norbert Stieger betonte aber, dass der endgültige Entscheid für diese Sanierung erst erfolgen kann, wenn die kantonale Volksabstimmung zum Campus erfolgreich ist. Falls dieses kantonale Bauvorhaben an der Urne scheitert, müsse das Sanierungsprojekt angepasst werden. «So oder so, die Risi muss saniert werden», betonte Norbert Stieger.


Gute Lehrpersonen garantieren gute Schule

Die Neubeschaffung von gut 350 Computern und deren Integration in das Netzwerk sei reibungslos und innerhalb des erteilten Kredits erfolgt, sagte Norbert Stieger. Auf Kurs ist die Schule auch bezüglich der Einführung des Lehrplans 21. Der Schulratspräsident stellte der Schule ein gutes Zeugnis aus. «Eine gute Schule ist gleichbedeutend mit guten Lehrpersonen», stellte er fest. Dennoch werde es immer schwieriger, die Stellen in den Mehrklassen der Aussengebiete zu besetzen.

Bezüglich der Entwicklung der Schülerzahlen zeigte sich Norbert Stieger optimistisch. Die Geburtenzahlen würden darauf schliessen lassen, dass sich die Schülerzahlen bei rund 1000 einpendeln. Bei der Oberstufe werde ab Sommer voraussichtlich eine Klasse weniger geführt, was Einsparungen geben werde. Es sei möglich, dass diese Massnahme bereits ein Schuljahr später wieder korrigiert werde.

Norbert Stieger sagte weiter, dass die Fremdsprachigkeit der Schulkinder zunehme. Auch würden vermehrt sozial nicht integrierte Kinder eingeschult, was die Kindergartenlehrpersonen stark fordere. Die Schule begegnet dem mit einem Sonderpädagogikkonzept mit einem ganzheitlichen Ansatz. Das heisst, die Fördermassnahmen beginnen auf freiwilliger Basis bereits im Vorschulalter, im Schulalter sind die Massnahmen obligatorisch.

Ab Sommer 2018 wird die Schulgemeinde eigene Logopädinnen haben. Von deren Integration in die Schuleinheiten verspricht sich die Schulgemeinde einiges, nicht nur bessere Beratung und Unterstützung der Lehrpersonen, sondern auch Angebote für Kinder, die nicht in die Sprachheilschule aufgenommen werden können.

Die Bürgerversammlung der Schulgemeinde Wattwil-Krinau findet am Mittwoch, 21. März, um 20 Uhr in der katholischen Kirche Wattwil statt.

Schulanlagen werden unterhalten

Im vergangenen Jahr hat die Schulgemeinde Wattwil-Krinau einiges in den Unterhalt der verschiedenen Schulanlagen investiert. Im Schulhaus Krinau wurden diverse Arbeiten in der Höhe von 98500 Franken gemacht. In der Schulanlage Wis wurde die Küche der Hauswartewohnung erneuert. Dies verursachte Kosten von 44000 Franken. Eine Projektstudie für die Sanierung des Schulhauses Steintal kostete 7200 Franken.
In laufenden Jahr sind weitere Unterhaltsarbeiten an den Schulanlagen geplant. Für die Sanierung der Fassade des Schulhauses Chrummbach werden 40000 Franken ins Budget aufgenommen. Aufgrund der starken Beanspruchung sei es nötig, den Boden der Turnhalle Grüenau zu sanieren, führte Schulratspräsident Norbert Stieger aus. Dafür sind 25000 Franken vorgesehen. Weiter wird die Sanierung der Toiletten und Fenster im Schulhaus Dorf abgeschlossen und die Pausenplätze werden von der Beratungsstelle für Unfallverhütung überprüft und die entsprechenden Sicherheitsanpassungen vorgenommen. (sas)

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